Erkältung: Therapie & OP

Rotlicht gegen Erkältung

© PantherMedia / Tom Baker

Eine Erkältung (grippaler Infekt) tritt insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten auf.[1] Rotlicht kann bei einigen Erkältungssymptomen, durch eine Durchblutungssteigerung, Linderung verschaffen.[2]

Im Folgenden soll die Wirkungsweise, die Anwendung und Dosierung und zu Beachtendes, bei der Anwendung von Rotlicht gegen Erkältung eruiert werden.

Wirkungsweise (Biologischer Prozess)

Im Zuge einer Erkältung können folgende Symptome auftreten:

  • Husten (Bronchitis)
  • Schnupfen (Rhinitis)
  • Halsschmerzen (Pharyngitis)[3]
  • Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
  • Ohrenschmerzen (Oatalgie)

Vor allem bei Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Hals- und Ohrenschmerzen soll Rotlicht bzw. eine Infrarottherapie helfen, die Symptome zu lindern. Die Wärme des Rotlichts sorgt dafür, dass sich die Gefäße in dem bestrahlten Gebiet weitstellen (Vasodilatation). Dadurch strömt mehr Blut durch die Gefäße. Immunzellen gelangen in großer Anzahl zu der Infizierten Region und abgetötete Erreger können schneller abtransportiert werden. Aufgrund dieses Vorganges können Schmerzen verringert und festsitzendes Sekret gelöst werden.[4] Diese Vorgänge können zu einer beschleunigten Genesung beitragen.

Anwendung & Dosierung

Die Rotlichttherapie sollte nach Möglichkeit täglich angewendet werden, um einen positiven Effekt zu erzielen. Die bestrahlten Areale, sollten nicht von Kleidungsstücken bedeckt sein, da diese die Wärme abschwächen und damit den Effekt verringern können. Die Bestrahlungsdauer sollte zwischen 10-25 min betragen.

Bei einer Behandlung der Symptome mittels einer Infrarottherapie bzw. Rotlicht sollte darauf geachtet werden, dass der Abstand nicht zu gering ist, da ansonsten Verbrennungen des bestrahlten Hautareals möglich sind.[5]

Außerdem empfiehlt es sich, nicht ungeschützt in das Rotlicht zu schauen. Bei einer Bestrahlung des Gesichtes bzw. Areale des Gesichtes sollten die Augen auf jeden Fall geschlossen sein. Bei manchen Geräten ist sogar das Aufsetzen einer Schutzbrille notwendig.[6] Diese Informationen sind den Geräteinformationen zu entnehmen.

Zu beachten

Wenn nach 3 Tagen keine Besserung der Erkältungssymptome auftritt ist ein Arzt zu konsultieren. Dieser kann eine adäquaten ggf. ursächliche Therapie einleiten.

Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke sollten einen Arztbesuch nicht hinauszögern, um einen komplikationsreichen Verlauf zu verhindern.


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung