Grippe Influenza A: Personengruppe

Influenza A bei Baby

© PantherMedia / Nils Julia Weymann Pfeifer

Die Grippe – eine Infektionskrankheit, die durch Viren ausgelöst wird – kann noch einmal in verschiedene Untergruppen eingeteilt werden. Als Auslöser sind die Influenza A, B und C Viren bekannt. Die schlimmste Form ist Influenza A. Besonders gefährlich ist sie für ein Baby.

Was bei Influenza A passiert, warum sie so gefährlich ist und wie ein betroffenes Neugeborene behandelt werden sollte, soll im Folgenden erklärt werden.

Fakten zum Thema

Babys sind noch besonders anfällig für alle Arten von Infektionen. Bei ihnen befindet sich das Immunsystem noch in der Entwicklung, deshalb können Krankheitserreger leichter in den Körper eindringen und sich ausbreiten. Für die meisten Fälle von Grippe bei Babys ist das B-Virus verantwortlich. Die schlimmsten Folgen hat jedoch eine Infektion mit dem A-Virus. Eine bekannte Unterform des A-Virus ist H1N1, der Erreger der Schweinegrippe. In früheren Zeiten sind Neugeborene leider oft an diesem Virus gestorben. Obwohl die Schweinegrippe heute nicht mehr als akut gefährlich gilt, ist eine Infektion mit Influenza A immer noch eine potenzielle Bedrohung. [1]

Symptomatik

Eine Infektion mit dem Influenza A Virus zeigt sich zunächst wie eine normale Grippe. Es treten Schnupfen (Rhinitis), Husten (Tussis), Heiserkeit (Dysphonie), Halsschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Glieder- und Kopfschmerzen (Cephalgie) auf.

Bei einem Baby äußern sich diese Beschwerden in der Regel vor allem durch häufiges Weinen und Schreien. Betroffene Neugeborene schlafen sehr unruhig. Häufig verlieren sie den Appetit. Auch hohes Fieber (Pyrexie) kann auftreten. Dies ist bei Babys grundsätzlich ein Grund, einen Arzt aufzusuchen.

Bei einer Infektion mit dem Influenza A Virus kommen weitere Symptome hinzu, die für Babys lebensbedrohlich werden können. Zum einen kann das Fieber leicht über 40 °C ansteigen. Eine derartige Erhöhung der Körpertemperatur ist für die Kleinen sehr gefährlich.

Zusätzlich kommt es bei Influenza A zu Symptomen wie Übelkeit (Nausea), Erbrechen (Emesis) und Durchfall (Diarrhoe). Dadurch verliert das Neugeborene Wasser, Nährstoffe und wichtige Elektrolyte. Werden diese nicht ersetzt, kann es zu einer lebensbedrohlichen Unterversorgung des Körpers kommen. [2]

Zu beachten

Treten bei einem Baby hohes Fieber, Durchfall und Erbrechen auf, so sollte generell immer ein Arzt benachrichtigt werden. Es sollte keine eigene Behandlung erfolgen. Vor einer Infektion mit dem Schweinegrippe-Virus können Babys ab dem 6. Lebensmonat mit einer Impfung geschützt werden. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Familien in Gebiete reisen, in denen die Schweinegrippe noch akut vorherrscht. [3]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe