Husten Mit Schnupfen: FAQ

Husten u. Schnupfen geht nicht weg

© PantherMedia / Lev Dolgachov

Husten (Tussis) und Schnupfen (Rhinitis) sind wohl die häufigsten Beschwerden in der deutschen Bevölkerung. Sie können als Symptome bei einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen auftreten. Wenn sie nach Abklingen anderer Beschwerden nicht weggehen, kann das verschiedene Ursachen haben. Die möglichen Ursachen dafür, dass Husten und Schnupfen lang anhalten, entsprechende Behandlungsstrategien und die zu bedenkenden Risiken sollen im folgenden Text erörtert werden.

Erkältungs- oder grippebedingte Symptome wie Husten und Schnupfen sollten in der Regel zehn bis vierzehn Tagen nach Ende der Erkrankung von selbst abgeklungen sein. Ein trockener Reizhusten kann dabei etwas hartnäckiger sein und sich bis zu drei Wochen halten. [1]

Behandlungsmöglichkeiten

Alternative Heilmittel können dabei helfen, die Symptome zu lindern. Dabei stehen neben Inhalationen, Wickel und Einreibungen auch Tees und Physiotherapie zur Verfügung. Bei Husten werden vor allem die Kräuter Spitzwegerich, Eibischwurzel und Isländisch Moos empfohlen. Diese können zum Beispiel frisch zu einem Kräutertee verarbeitet werden. Aber auch als Wickel oder Paste angewendet, entfalten sie ihre Wirkung. Sie werden dann um den Hals gelegt oder aufgetragen.

Als Kräuter bei Schnupfen gelten Lindenblüten, Thymiankraut und Holunderblüten als besonders effektiv. Sie sollten als Dampfbad zubereitetwerden. Dazu werden sie einfach mit heißem Wasser übergossen und der aufsteigende Dampf wird tief eingeatmet. Am besten ist es, über die Nase ein- und über den Mund auszuatmen. So werden die Schleimhäute befeuchtet, die Dämpfe wirken desinfizierend und die Schwellungen der Schleimhäute klingen ab. Als homöopathischer Ansatz werden Globuli empfohlen. Bei Husten sind dies: Spongia tosta D6, Bryonia D6. Bei Schnupfen sind es: Aconitum D30, Capa D6. [2]

Risiken

Bestehen Husten und Schnupfen länger als drei Wochen nach einer Erkältung, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Chance, dass eine schwerere Erkrankung als eine Erkältung hinter den Symptomen steckt, besteht generell bei jedem Menschen. Je länger eine solche Erkrankung unbehandelt besteht, desto weiter kann sie fortschreiten. Auch, wenn zu Husten und Schnupfen noch weitere Symptome wie etwa Fieber (Pyrexie) hinzukommen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt bei Beschwerden wie:

  • Atemproblemen
  • Brustenge
  • Übelkeit (Nausea)
  • Eine merkliche Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands[3]