Schnupfen: Naturheilkunde

Zink gegen Schnupfen

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Schnupfen ist ein Symptom verschiedener Erkrankungen. In den meisten Fällen kann Schnupfen mit einfachen Hausmitteln gut behandelt werden. Unter anderem kann Zink gegen Schnupfen helfen.

Wie Zink im Körper wirkt, warum er gegen Schnupfen hilft und was beachtet werden muss, soll im Folgenden erklärt werden.

Wirkungsweise (Biologischer Prozess)

Zink ist ein wichtiges Element im Körper. Es wirkt als Koenzym bei einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen im Körper mit.

Im Jahr 1984 wurde festgestellt, dass Zink die Vermehrung von verschiedenen Krankheitserregern hemmen kann. Eine Schlussfolgerung daraus war, dass Zink diese Wirkung auch im Körper entfalten kann und Erkältungsviren bekämpfen kann.

Ob Zink tatsächlich positive Auswirkungen bei Schnupfen hat, ist noch nicht vollkommen geklärt.

Bisher wurden mehrere Studien durchgeführt, die sich jedoch in ihren Ergebnissen oftmals widersprechen oder nicht als valide angesehen werden.

In dem Zusammenhang ist wichtig, dass einige Studien zur Wirksamkeit von Zink von bedeutenden Pharmaunternehmen gesponsert worden sind.[1]

Empfehlungen zur Anwendung & Dosierung

Zink kann in verschiedenen Formen eingenommen werden. Am gebräuchlichsten sind:

  • Lutschtabletten
  • Pastillen
  • Nasenspray
  • Nasengel

Dabei sollte eine tägliche Dosis von etwa 30 Milligramm eingehalten werden. Mehr als 40 Milligramm pro Tag können negative Auswirkungen auf den Körper haben. Eine positive Wirkung hat Zink laut ärztlichen Empfehlungen nur dann, wenn bereits Schnupfen besteht. Der Schnupfen und andere Symptome können so um etwa einen Tag verkürzt werden.[2]

Zu beachten

Bei Zink muss beachtet werden, dass die empfohlene Dosis pro Tag nicht überschritten wird. Vitamin C wird bei einer Überdosierung einfach ausgeschieden und hat keine negativen Auswirkungen. Zink kann jedoch nicht ohne Probleme wieder ausgeschieden werden. Bei einer regelmäßigen Tagesdosis von mehr als 40 Milligramm kann Zink negative Auswirkungen auf das Immunsystem haben. Außerdem können Irritationen der Mundschleimhaut auftreten oder Übelkeit (Nausea).

Schwangere und stillende Frauen sollten auf die zusätzliche Einnahme von Zink verzichten. Hier sind die möglichen Auswirkungen noch nicht ausreichend erforscht, sodass keine Aussage zur Wirkung auf das Ungeborene bzw. Neugeborene gemacht werden kann.[3]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen