- Deutschlandweite Umfrage zum Thema Erkältung und Grippe

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  • 51 Prozent der Deutschen informieren
    sich bei Familien und Freunden
  • Internetportale sind bei Erkältung und Grippe wichtige Informationsquellen
  • Beamte lassen sich am häufigsten vom Arzt krankschreiben (69 Prozent)
  • Deutsche liegen am häufigsten im Bett oder auf dem Sofa, wenn sie krank sind

Die Grippewelle in Deutschland ist in diesem Jahr besonders heftig. Über 40.000 Menschen sollen betroffen sein – Experten rechnen sogar mit Grippe-Toten.

Deutschlands größtes Erkältungsportal erkaeltet.info fand mit forsa in einer Umfrage mit 1.002 deutschen Bundesbürgern heraus:

Die Wichtigste Informationsquelle im Falle einer Grippe oder starken Erkältung ist das persönliche Gespräch beim Arzt (67 Prozent), dicht gefolgt von Ratschlägen aus der Familie oder dem Freundeskreis (51 Prozent). Ostdeutsche greifen überdurchschnittlich häufig auf alternative Informationsquellen zurück.

Die Mehrheit der Deutschen (67 Prozent) lässt sich in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt über Medikamente oder andere Heilverfahren bei einer Erkältung oder Grippe informieren. Allerdings legt knapp die Hälfte aller Befragten (51 Prozent) auch großen Wert auf den Rat von Familienmitgliedern oder Freunden, wenn sie an einer Erkältung oder Grippe leiden. Bei Männern (54 Prozent) ist dies sogar etwas häufiger der Fall als bei Frauen (47 Prozent). Ein informatives Gespräch beim Apotheker nehmen nur 43 Prozent der Bundesbürger in Anspruch. Erstaunlich ist, dass sich ein Drittel (31 Prozent) aller Befragten auf verschiedenen Informationsportalen im Internet über ihre Erkältung oder Grippe informieren. Generell informieren sich Menschen, die im Osten leben, häufiger in Apotheken, über Informationsportale im Internet sowie über Zeitschriften und Zeitungen, als Menschen aus dem restlichen Bundesgebiet. Sie geben überdurchschnittlich häufig an, dass sie sich bei einer Erkältung oder Grippe in der Apotheke (49 Prozent), über Informationsportale im Internet (41 Prozent) sowie über Zeitschriften und Zeitungen (21 Prozent) informieren. Die Befragten im Alter von 30 bis 44 Jahren informieren sich überdurchschnittlich häufig in der Apotheke (52 Prozent) sowie auf Informationsportalen im Internet (42 Prozent). In der Apotheke informieren sich die 30- bis 44-Jährigen deutlich häufiger (52 Prozent) als Personen ab 60 Jahren (44 Prozent). In Zeitschriften informieren sich die ab 60-Jährigen (20 Prozent) häufiger als die jüngeren Altersgruppen.

41 Prozent aller befragten Bundesbürger gehen überhaupt nicht zum Arzt, wenn sie stark erkältet sind oder an einer Grippe leiden. Ostdeutsche lassen sich am häufigsten krankschreiben (43 Prozent), Norddeutsche am wenigsten (26 Prozent).

Etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent) aller befragten Bundesbürger gehen zum Arzt und lassen sich krankschreiben, wenn sie stark erkältet sind oder unter eine Grippe leiden. 24 Prozent gehen in diesem Fall zwar zum Arzt, lassen sich jedoch nicht krankschreiben. 41 Prozent der befragten Bundesbürger gehen sogar gar nicht zum Arzt, wenn sie erkältet sind oder eine Grippe haben. Von allen erwerbstätigen Bundesbürgern unter den Befragten gehen 44 Prozent zum Arzt und lassen sich krankschreiben, 19 Prozent gehen zum Arzt ohne Krankschreibung und 37 Prozent gehen gar nicht zum Arzt. Besonders Selbstständige geben überdurchschnittlich häufig an (61 Prozent) nicht zum Arzt zu gehen, wenn sie erkältet sind oder an einer Grippe leiden. Zum Vergleich: Nur 22 Prozent der Beamten gehen nicht zum Arzt, wenn sie krank sind. Außerdem lassen sich 69 Prozent der Beamten krankschreiben, wenn sie erkältet sind oder eine Grippe haben. Frauen (59 Prozent) gehen etwas häufiger zum Arzt als Männer (56 Prozent). Rentnern ist der Besuch beim Arzt nicht so wichtig. Fast die Hälfte (45 Prozent) von ihnen geht bei einer Erkältung oder Grippe nicht zum Arzt. Im Regionen-Vergleich lassen sich die befragten Ostdeutschen mit 43 Prozent am häufigsten vom Arzt krankschreiben. Befragte, die in Norddeutschland leben, tun dies mit 26 Prozent am wenigsten häufig.

Mehrheit der Deutschen (87 Prozent) legt sich mit einer starken Erkältung oder Grippe ins Bett oder ruht sich auf dem Sofa aus.

Im Bett oder auf dem Sofa liegen – das machen die meisten Deutschen (87 Prozent), wenn sie wegen einer Erkältung oder Grippe zuhause bleiben. Erstaunlich: die 30-44-Jährigen tun dies mit 94 Prozent wesentlich häufiger, als die ab 60-Jährigen mit 79 Prozent. Mehrheitlich geben die Befragten außerdem an, an der frischen Luft spazieren zu gehen (61 Prozent). Befragte Personen aus Norddeutschland tun dies mit 71 Prozent überdurchschnittlich häufig. In Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland gehen dagegen nur 49 Prozent der Befragten an die frische Luft, um sich wieder zu erholen. 52 Prozent aller befragten Bundesbürger sehen fern, wenn Sie wegen einer Erkältung oder Grippe zuhause bleiben. 49 Prozent lesen Bücher oder Zeitschriften (Frauen mit 54 Prozent häufiger als Männer mit 45 Prozent) und ebenfalls 49 Prozent der Befragten, die wegen einer Erkältung oder Grippe zuhause bleiben, nehmen ein heißes Bad. 33 Prozent geben an, im Internet zu surfen, davon Männer (41 Prozent) viel häufiger als Frauen (25 Prozent). Bezogen auf das Alter surfen die 14- bis 29-Jährigen mit 61 Prozent am häufigsten im Internet, wenn sie eine Erkältung oder Grippe haben. Von den Befragten ab 60 Jahren tun dies nur 15 Prozent. Interessant: wenn die 14- bis 29-Jährigen wegen einer Erkältung oder Grippe zuhause bleiben, lesen sogar 50 Prozent von ihnen noch Bücher oder Zeitschriften.