Husten Hustenreiz: Krankheitstypen

Ständiges Kratzen im Hals + Husten

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Husten und ständiges Kratzen im Hals gehen häufig miteinander einher. Oftmals zeigen diese Symptome den Beginn einer Erkältung oder eines grippalen bzw. viralen Infekts an.

In diesem Artikel soll der medizinische Sachverhalt von ständigem Kratzen im Hals in Verbindung mit Husten dargestellt, sowie auf den zu Grunde liegenden biologischen Zusammenhang eingegangen werden.

Medizinische Fakten

Im Allgemeinen deuten Halsschmerzen, Kratzen im Hals und Husten auf gereizte Schleimhäute der oberen Atemwege hin. Eine Entzündung des Rachens wird als Pharyngitis bezeichnet. In 80-90% der Fälle liegt eine virale Infektion (häufig durch Adenoviren) vor oder es kann kein Erreger unmittelbar nachgewiesen werden. [1] Ist die Infektion bakteriell bedingt, liegt meist eine Streptokokkeninfektion vor, die dann mit einem Antibiotikum behandelt werden muss. Für eine virale Infektion sprechen Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Durchfall und eine Pharyngitis ohne sichtbare Auflagerungen (Exsudat) auf den Gaumenmandeln. Kein Husten, dafür aber Fieber, schmerzhafte Lymphknoten im Halsbereich und eine Mandelentzündung mit Belägen weisen eher auf eine bakterielle Erkrankung hin. [2] Auch nach dem Abklingen einer Erkältung kann Husten und Halskratzen noch über Wochen bestehen bleiben.

Weiterhin können aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten oder allergische Reaktionen Ursache von Halskratzen und Husten sein.

Biologischer Zusammenhang

Virale Infekte führen über eine Schleimhautreizung zu leichten Entzündungsreaktionen des auskleidenden Epithels der oberen Atemwege. Diese Irritationen können zu andauerndem Hustenreiz ebenso wie unangenehmen Kratzen und Jucken im Hals führen.

Zu beachten

Zur Symptomlinderung bei Halskratzen gibt es eine Vielzahl an Hausmitteln. In den meisten Fällen kann auf einen Arztbesuch verzichtet werden. Sollten sich jedoch die Schmerzen verstärken, Fieber auftreten oder zusätzlich zu Kratzen im Hals und Husten weitere Symptome auftreten, sollte man professionelle Hilfe erwägen. Eine Schwellung des Halses begleitet von Einschränkungen des Atemholens spricht unbedingt für die Vorstellen beim Arzt.