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Ist Reizhusten ansteckend?

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Als Reizhusten wird ein trockener Husten (Tussis) bezeichnet, bei dem der Betroffene keinen Schleim abhustet (unproduktiver Husten). Im Gegensatz zum produktiven Husten, ist der Reizhusten meist schmerzhafter.

Trockener Reizhusten kann unterschiedliche Ursachen haben. Je nachdem, welchen Ursprungs er ist, kann er ansteckend sein. Im Folgenden wird nun besonders die Ansteckungsgefahr bei Reizhusten betrachtet.[1]

Ursachen des Reizhustens

Der unproduktive Husten entsteht durch eine Reizung der unteren Atemwege, die durch folgende Krankheitsbilder hervorgerufen werden kann:[2]

  • Kehlkopfentzündung (Laryngitis)
  • Entzündung der Luftröhre (Tracheitis) und der Bronchialschleimhaut (Bronchitis)
  • Schadstoffe (Staub, Gas, etc.)
  • Infektionskrankheiten (Grippe, Erkältung)
  • Allergien
  • Medikamentennebenwirkungen
  • Unverträglichkeitsreaktionen
  • Tumoren
  • Fremdkörper

Ansteckungsgefahr

Im Rahmen einer Grippe oder einer Erkältung tritt der trockene Reizhusten in den meisten Fällen zu Beginn und am Ende der Erkrankung auf. Er kann bis zu 3 Wochen andauern. Es handelt sich bei diesen Infektionen um eine viral oder bakteriell bedingte Erkrankung, die von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Durch winzige Tröpfchen beim Niesen, Husten und Sprechen breiten sich die Erreger in der Luft aus und können auch an Gegenständen haften. Kehlkopfentzündungen und Entzündungen der Luftröhre oder der Bronchialschleimhaut gehen meist auf eine vorherige Erkältung oder Grippe zurück und sind aus diesem Grund ansteckend.

Sind Tumoren, Medikamente, wie beispielsweise ACE-Hemmer (Medikament zur Senkung des Blutdrucks und bei Herzinsuffizienz), Kortison, oder beta-Blocker, Fremdkörper, Schadstoffe, Allergie und Unverträglichkeitsreaktionen ursächlich, ist der Husten nicht ansteckend.[3]

Prävention

Um die Gefahr der Ansteckung zu minimieren, ist es ratsam, den Vitamin C-Haushalt zu stärken. Auch regelmäßiges Händewaschen, sorgfältige Hygiene und meiden von Menschenmengen tragen zu einer Minimierung der Ansteckungsgefahr bei.[4]