Schnupfen: Homöopathie

"Rhinitis Vasomotorica" (Homöopathie)

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Für Schnupfen gibt es viele Ursachen. Wenn er jedoch dauerhaft besteht und weder durch Viren oder Allergien ausgelöst wird, spricht man auch von einer überempfindlichen Nase bzw. von nasaler Hyperreagibilität als Synonym für den lateinischen Fachbegriff “Rhintis vasomotorica“. Die klassischen Symptome sind plötzlich auftretender Fließschnupfen, Anschwellen der Nasenschleimhaut (nasale Kongestion) und Niesreiz, während die Augen im Sinne einer gesteigerten Tränenproduktion meist nicht betroffen sind. Zu den auslösenden Faktoren zählen zum Beispiel Lagewechsel beim Schlafen, Lösungsmittel, Feinstaub oder Abgase[1]. Im Folgenden sollen verschiedene homöopathische Therapieansätze zur Linderung der Symptomatik vorgestellt werden.

Empfohlene Globuli bei Rhinitis Vasomotorica

Nasenbalsam

Möchte man die Beschweren äußerlich behandeln, eignet sich der Kinder-Nasenbalsam von Wala oder die Schnupfencreme von Weleda. Beide Präparate sollten ein bis zweimal täglich aufgetragen werden[2].

Citrus et fructibus

Für die innerliche Anwendung gibt es eine Vielzahl an Alternativen. So kann zum Beispiel pro Tag eine Ampulle Citrus et fructibus der Stärke D2 von Wala getrunken werden. Dieses Präparat macht sich die Vorteile verschiedener Zitrusfrüchte zu Nutze[3]. Hiervon sollten bis zu zweimal täglich 10 Globuli eingenommen werden.

Berberis und Apis ex animale

Bei besonders ausgeprägten Beschwerden empfiehlt sich die Kombination zwischen einer Trinkampulle Berberis/Quarz und einer Ampulle Apis ex animale (Honigbiene) Globuli der Stärke D30 von Wala oder Weleda. Während die Wirkstoffe der Berberitze bevorzugt bei rasch wechselnden Beschwerden zum Einsatz kommen, wie im Falle des plötzlichen An- und Abklingens der Sympotme bei Rhintis vasomotrica, entfalten die Globuli auf Basis der Honigbiene eine effiziente, abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhäute, weil sie die überschießende Ausschüttung anschwellend wirkender Botenstoffe hemmen[4].

Zu beachten

Sollte zu den einleitend erwähnten Symptomen zusätzlich Fieber auftreten, sollte ein Schulmediziner hinzugezogen werden, um durch eine gezielte Blutuntersuchung mögliche andere Grunderkrankungen auszuschließen bzw. eine gezielte konventionelle Therapie einzuleiten.


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen