Schnupfen Verstopfte Nase: FAQ

Verstopfte Nase (Akupressur)

© PantherMedia / Ashok Tholpady

Eine verstopfte Nase ist in der Regel nicht gefährlich, kann aber sehr unangenehm werden. Bei einem solchen Symptom gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Zum Beispiel kann Akupressur bei einer chronisch verstopften Nase – etwa aufgrund einer Nebenhöhlenentzündung – begleitend zur ärztlichen Therapie angewendet werden.

Was Akupressur ist, warum sie gegen eine verstopfte Nase hilft und was bei der Anwendung zu beachten ist, zeigt der folgende Text.

Wirkungsweise (Biologischer Prozess)

Die Akupressur ist eine Heilmethode, die der traditionellen chinesischen Medizin entstammt. Sie wird vor allem in China und Japan angewandt. Auch in Deutschland erfreut sich die Akupressur aber zunehmender Beliebtheit.

Bei der Akupressur werden bestimmte Leitbahnen (Meridiane) und deren Druckpunkte (Tsubo) genutzt, um gezielt eine Entspannung herbeizuführen und Schmerzen zu beseitigen. Die Anwendung kann problemlos von Laien durchgeführt werden.

Die Existenz der Druckpunkte ist bislang weder bewiesen noch medizinisch anerkannt. Es wird vermutet, dass durch den ausgeübten Druck entweder Muskeln oder auch Nervenbahnen entspannt werden. Bei einer verstopften Nase beruht die lindernde Wirkung der Akupressur vermutlich darauf, dass die Durchblutung durch die Druckmassage gesteigert wird. Durch die verbesserte Durchblutung der Nase können Abwehrstoffe schneller hin- und Sekret schneller abtransportiert werden.[1]

Anwendung & Dosierung

Bei einer verstopften Nase finden vier Druckpunkte besondere Anwendung. Darunter fallen:

  • Vierfache Heiligkeit
  • Junger Händler
  • Lymphpunkt Daumen
  • Tal der Senke

Auf diese Punkte wird mit den Fingerkuppen für ein paar Sekunden ein stumpfer Druck ausgeübt. Die Finger können entweder einfach nur statisch auf den Punkt gedrückt werden, sie können aber auch leicht kreisen oder andere Formen beschrieben, je nach individueller Vorliebe.

Zeitpunkt und Dauer einer Behandlung kann individuell festgelegt werden. Jeder Punkt sollte aber täglich für etwa ein bis zwei Minuten massiert werden. Auch bei Babys und Kindern kann Akupressur Anwendung finden.[2]

Zu beachten

Wichtig ist, dass die Akupressur individuell als angenehm empfunden wird. Wer sich unwohl dabei fühlt oder bei wem die Behandlung sogar Schmerzen auslöst, sollte lieber darauf verzichten.[3]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen