Erkältung Mit Husten: Im Alltag

Husten nach Erkältung geht nicht weg

© PantherMedia / Ljupco Smokovski

Eine Erkältung (grippaler Infekt, österreichisch Verkühlung) trifft jeden Erwachsenen im Schnitt mindestens einmal pro Jahr. Die meisten Symptome klingen nach 10 Tagen vollständig ab, nur der Husten (Tussis) dauert manchmal länger an.

Wie Husten entsteht, warum er häufig länger bestehen bleibt und was dagegen getan werden kann, soll im Folgenden erklärt werden.

Fakten zum Thema

Während die meisten Erkältungssymptome nach ca. 10 Tagen vollständig verschwunden sind, kann sich der Husten hartnäckig halten. Im Schnitt dauert es 17,8 Tage, bis er vollständig abgeklungen ist. Der Husten sollte in diesen drei Wochen jedoch kontinuierlich besser werden und der Erkrankte sollte sich nach und nach kräftiger fühlen.[1]

Ursachen für anhaltenden Husten

Anhaltender Husten nach einer Erkältung kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann es sein, dass die Schleimhäute einfach stark gereizt sind und viel Zeit zur Regeneration brauchen. Anderseits könne auch externe Stoffe wie Staub, Gase oder Chemikalien einen Reizhusten auslösen, da die Schleimhäute dann viel empfindlicher sind.

Ein häufiger Bestandteil der Erkältung ist eine akute Bronchitis. Diese äußert sich zu Beginn durch starken Reizhusten (unproduktiver Husten), welcher später von Auswurf begleitet wird (produktiver Husten). Daneben bestehen oft Heiserkeit (Dysphonie), Halsschmerzen (Pharyngitis), Fieber (Pyrexie) und Abgeschlagenheit.

Außerdem kann auch eine Kehlkopfentzündung (Laryngitis) oder eine Entzündung der Luftröhre (Tracheitis) durch die Erkältung hervorgerufen worden sein. Bei diesen schwerwiegenderen Erkrankungen bestehen die Symptome wie Reizhusten über einen längeren Zeitraum.[2]

Tipps zur Behandlung

Husten kann mit ein paar einfachen Hausmitteln gut gelindert werden. Dabei helfen zum Beispiel warme Halswickel. Dazu werden Kartoffeln, Leinsamen oder Kleiesamen gekocht, zu einem Brei verarbeitet und in ein Leinentuch gegeben. Die Wärme fördert die Durchblutung und unterstützt so die Abheilung der Entzündung.

Auch Lutschpastillen sowie Kräutertees haben einen lindernden Effekt. Viele Kräutertees enthalten zusätzlich Inhaltsstoffe, die antiviral oder desinfizierend wirken. So werden Halsschmerzen gelindert und der Husten klingt langsam ab.

Nicht immer kann Husten aber mit häuslichen Mitteln behandelt werden. Es gilt die Empfehlung spätestens dann einen Arzt aufzusuchen wenn:

  • es nach einer Erkältung noch zu Fieber kommt
  • der Husten nach einer Erkältung über mehr als zwei Wochen bestehen bleibt
  • Brustschmerzen oder Atemprobleme hinzukommen[3]

Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung