Schnupfen: Therapie & OP

Schnupfen – Wann zum Arzt?

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Schnupfen (Rhinitis) ist eine entzündliche Veränderung der Nasenschleimhäute und wird meist durch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien verursacht. Sie dringen in den Körper ein und führen auf den Schleimhäuten zu lokalen Entzündungsreaktionen. Bei einem Schnupfen ist es wichtig zu erkennen, wann ein Arzt aufgesucht werden muss.[1]

Was bei einem Schnupfen passiert, welche Ausprägungen alleine auskuriert werden können und wann ein Arzt aufgesucht werden sollte, soll im Folgenden erklärt werden.

Medizinische Fakten

Was die richtige Verhaltensweise bei einem Schnupfen ist, hängt vor allem davon ab, in welchem Gesamtzusammenhang Schnupfen auftritt. Bei Menschen, die ansonsten gesund sind, kann ein Schnupfen zu Hause auskuriert werden. In der Regel ist er nach spätestens 10 Tagen überstanden. Ein Arzt sollte dann aufgesucht werden, wenn nach einer Zeitspanne von zehn Tagen immer noch Beschwerden bestehen. Normalerweise dauert ein Schnupfen nicht länger als sieben Tage. In den ersten zwei Tagen beginnen die Symptome langsam (trockene, brennende und juckende Schleimhäute, häufiger Niesreiz, zum Ende hin Fließschnupfen). Am dritten und vierten Tag sind die Beschwerden am schlimmsten, das flüssige Nasensekret bekommt eine schleimige Konsistenz und verstopft die Nase. In den folgenden Tagen sollte sich dann bereits eine Besserung einstellen. Stellt sich keine Besserung ein, verschlimmern sich die Symptome oder bleibt der Schnupfen auch nur länger auf einem niederschwelligen aber lästigen Niveau, sollte ein Arzt aufgesucht werden.[2]

Wirkungsweise (Biologischer Zusammenhang)

Ein Schnupfen ist in der Regel ausschließlich auf die Nasenschleimhäute begrenzt. Die Viren können sich jedoch von hier auch weiter im Körper ausbreiten. Sie gelangen dabei gern über den Rachraum in den Hals und im schlimmsten Fall sogar in die Lunge. Kommt es zu einer solchen Verbreitung, können zusätzlich zu einer laufenden Nase und Niesreiz folgende Symptome auftreten:

  • starke Schmerzen im Hals-Nasen-Rachenraum
  • Atemnot
  • sehr hohes Fieber (Pyrexie)
  • Nasenbluten

Treten derartige Symptome auf, sollte ein Arzt umgehend aufgesucht werden. Die Gefahr, dass sich die Krankheitserreger noch weiter ausbreiten und sich die Symptome verschlimmern, ist sonst zu hoch.[3]

Risiken

Generell gilt, dass immer dann ein Arzt aufgesucht werden sollte, wenn Unsicherheiten bestehen. Für medizinische Laien ist es sehr schwierig zu erkennen, wodurch ein Schnupfen verursacht wurde. Im schlimmsten Fall ist Schnupfen ein Begleitsymptom einer anderen Erkrankung, die weit schlimmere Folgen als ein harmloser Schnupfen haben kann. Für Menschen, die sich nicht sicher sind, wie sie sich verhalten sollten, gilt daher immer: Lieber einmal zu viel zum Arzt als zu wenig![4]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen