Schnupfen Laufende Nase: Krankheitstypen

Ständig laufende Nase

© PantherMedia / Shao-Chun Wang

Ein Schnupfen (lateinisch: Rhinitis) ist eine Entzündung des oberen Atemtrakts, die sich durch eine laufende oder verstopfte Nase und Kratzen in den oberen Atemwegen auszeichnet.[1] In der Regel vergehen die Symptome eines Schnupfens innerhalb einer Woche, gelegentlich kann sich ein Schnupfen aber zu einem chronischen Erkrankung wandeln. Viele Erwachsene leiden regelmäßig an diesen quälenden Symptomen, dabei lässt sich das Auftreten von Schnupfen durch einige Maßnahmen in den meisten Fällen drastisch reduzieren und gegebenenfalls gut behandeln.

Ursachen einer ständig laufenden Nase

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterteilt Schnupfen nach seiner Entstehungsart in zwei Gruppen ein – dem akuten und dem allergischen Schnupfen.[2]

Bei einem akuten Schnupfen handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Viren hervorgerufen wird. In circa der Hälfte der Fälle handelt es sich dabei um Rhinoviren.[3] Diese gelangen über die Atemluft in den Körper und lösen dort eine Entzündung der Schleimhäute aus, die dann die typischen Symptome hervorruft, die unter Umständen auch dauerhaft bleiben können. Um einem akuten Schnupfen zu entgehen, empfiehlt es sich daher, regelmäßig die Hände zu waschen, vor allem nach Benutzung beispielsweise eines öffentlichen Verkehrsmittels oder Aufenthaltes in einer großen Menschenmenge.

Verantwortlich für den allergischen Schnupfen hingegen ist eine Überreaktion des menschlichen Immunsystems auf in der Regel ungefährliche Reize (Stimuli) von außen, meistens Pollen bestimmter Bäume und Gräser. Immunzellen, die sich in den Schleimhäuten der Nase befinden, schütten dann vermehrt Entzündungsstoffe aus, die ebenfalls zu einer Schwellung der Schleimhäute und weiteren Symptomen führt. Ein allergischer Schnupfen lässt sich häufig durch Vermeiden der entsprechenden Allergene verhindern. So sollte man in der Blütesaison von Pflanzen, gegen die eine Allergie besteht, Aufenthalte im Freien möglichst kurz halten.

Behandlung einer ständig laufenden Nase

Falls es trotz vorbeugender Maßnahmen doch zu einem Schnupfen mit permanenten Beschwerden kommen sollte, gibt es eine Reihe von Medikamenten, welche die quälenden Symptome von Schnupfen lindern können.

Einer laufenden Nase kann man oft mit Nasensprays entgegenwirken. Wirkstoffe wie Tramazolin sind in der Regel frei in der Apotheke erhältlich unter Handelsnamen wie Ellatun, Infectoschnupf oder Rhinospray. Diese lassen die Nasenschleimhaut abschwellen, indem sie deren Blutgefäße verengen. Alternativ kann auch die Inhalation von Wasserdampf bzw. der Besuch einer Sauna einen ähnlichen Effekt hervorrufen und die Blutgefäße wieder verengen.[4]

Schnupfen ist oft mit einem grippalen Infekt verbunden. Dieser äußert sich durch Kopf- und Halsweh sowie Leistungsminderungen. Gegen diese Symptome wirken erprobte Erkältungsmittel wie Beispielsweise Acetylsalicylsäure, die in Medikamenten wie Aspirin, Delgesic oder Grippostad enthalten ist. Beide wirken fiebersenkend und lindern Kopf und Halsschmerzen.

Die beste Therapie besteht jedoch trotzdem aus Bettruhe und genügend Schlaf, um die Regenerationsfähigkeit des Körpers anzukurbeln. Eine Rhinitis vergeht typischerweise innerhalb einer Woche.

Zu beachten

Bei schwerwiegenden allergischen Symptomen sowie bei Überreaktionen auf die oben genannten Wirkstoffe, sollte unbedingt ein/e Arzt/Ärztin aufgesucht werden.


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen