Schnupfen Beim Baby: Im Alltag

Baby hat Schnupfen

© PantherMedia / Mareike Rohlf

Schnupfen (Rhinitis) ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut und eine der häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt. Betrifft Schnupfen ein Baby, so müssen die Eltern einige Besonderheiten beachten. Gerade die Verwendung von Schnullern spielt eine entscheidende Rolle, da Babys während eines Schnupfens komplett auf Mundatmung umschwenken.

Welche Auswirkungen Schnupfen auf Babys hat, was bei der Schnuller-Gabe beachtet werden muss und welche Tipps es dabei gibt, soll im Folgenden beschrieben werden.

Medizinische Fakten

Babyschnupfen ist sehr häufig und kein Anlass zur Sorge. Ärzte schätzen, dass jedes Baby mindestens einmal an Schnupfen leidet. In Bezug auf Kleinkinder hat der Schnupfen ähnliche Auswirkungen wie bei Erwachsenen. Am wichtigsten ist für Eltern zu wissen, dass bei Schnupfen die Nase des Babys verlegt ist.Daher holen Babys mit Schnupfen ausschließlich durch den Mund Luft. An diese veränderte Atmung müssen sich die kleinen Kinder gewöhnen. Deshalb stellt Schnupfen für ein Baby eine besonders schwierige Situation dar.[1]

Fakten zum Thema Schnuller

Der Schnuller wird bei Babys zur Beruhigung eingesetzt. Er kann über Tag und beim Schlafen gleichermaßen gegeben werden. Auch in unbekannten Situationen ist der Schnuller gut, da er für das Baby etwas Bekanntes und Vertrautes darstellt und es damit Sicherheit verbindet. Somit wird der Schnuller von vielen Eltern auch gegeben, wenn ihr bei Schnupfen Baby schreit und weint.[2] Bei Schnupfen sollte dies jedoch vermieden werden. Da viele Babys ohnehin Schwierigkeiten damit haben, sich auf die Mundatmung umzustellen, kann der Schnuller zusätzlich stören. Eine Möglichkeit besteht darin, den Schnuller für kurze Zeit zu geben, ihn aber spätestens dann wieder wegzunehmen, wenn das Baby eingeschlafen ist. Bei etwas älteren Babys hilft es auch häufig, den Schnuller lediglich in die Hand und nicht in den Mund zu geben, um sie zu beruhigen. [3]

Risiken + Tipps

Kann das Baby nur noch durch den Mund Luft holen, so stellen sich in den ersten Tagen einige weitere Schwierigkeiten ein. Jedes Baby muss ich zuerst an die veränderte Atmung gewöhnen. Da ist es nicht einfach, zum Beispiel den Wechsel von Luft Holen und Schlucken zu koordinieren. Bei Babys mit Schnupfen ist es daher ganz normal, dass sie in den ersten Tagen weniger trinken oder sich beim Trinken häufiger verschlucken. Auch nachts werden Babys häufiger wach. Um gerade nächtliche Komplikationen zu vermeiden, kann vor dem Zubettgehen eine Nasendusche mit Meersalz durchgeführt werden.[4]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen