Husten: Tee

Husten und Bronchialtee "Bad Heilbrunner"

© PantherMedia / Tom Gowanlock

In der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter einer Erkältung. Wieso dem so ist soll im Folgenden erläutert werden. Ebenso wird eines der klassischen Symptome unter die Lupe genommen, nämlich der Husten. In diesem Zusammenhang soll geklärt werden, inwiefern Hausmittel, wie beispielsweise der Husten- und Bronchialtee von Bad Heilbrunner, diese Beschwerden lindern kann.

Wirkungsweise (Biologischer Prozess)

Eine Erkältung (grippaler Infekt, österreichisch Verkühlung) wird über Schmier- oder Tröpfcheninfektion übertragen, also beispielsweise durch Anniesen oder Anhusten sowie durch einen Händedruck. Die Erkrankung geht in den meisten Fällen auf eine virale Infektion mit Rhino- oder Adenoviren zurück. Aus diesem Grund verschwinden die Krankheitszeichen meist von selbst binnen sieben Tagen, sodass sich etwaige Behandlungsmaßnahmen lediglich gegen die Symptome richten. Besonders typisch ist hier das Auftreten eines erst trockenen Hustens, der im weiteren Verlauf produktiv wird. Im Unterschied zu einer echten Grippe (Influenza) hat eine Erkältung einen viel milderen Verlauf.

Die Schleimhäute des Atemtraktes bilden normalerweise eine Barriere gegen Krankheitserreger. In den Wintermonaten kann diese Funktion durch die heizungsbedingt niedrige Luftfeuchtigkeit der Raumluft sowie die daraus resultierende Austrocknung der Schleimhäute nur bedingt erfüllt werden. Viren hingegen vermehren sich am besten bei kalten Außentemperaturen um die 4°C. [1] 

Sie dringen in die strapazierten Zellen der Schleimhäute ein, die sich entzünden, weil das Immunsystem umgehend auf den Krankheitsprozess reagiert. Die dabei frei werdenden Botenstoffe (zum Beispiel Leukotriene) führen zu einer Erweiterung der Blutgefäße im Gewebe der Atemwege und verursachen nicht nur eine lokale Schwellung, [2] sondern aktivieren auch spezielle Hustenrezeptoren in den Bronchien. Deren Reizschwelle wird herabgesetzt, was zum vermehrten Auslösen eines Hustenreflexes führt. [3] Dieser Mechanismus ist durchaus sinnvoll, weil dadurch die Selbstreinigung der Bronchien gewährleistet bleibt.

Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann der Husten- und Bronchialtee von Bad Heilbrunner einen Beitrag dazu leisten, Husten im Rahmen einer Erkältung zu lindern. Zu den enthaltenen Heilkräutern, auf denen dieser antientzündliche Effekt beruht, zählen Lindenblüte, Anis und Thymian. [4] Die in diesem Zusammenhang ausschlaggebenden Inhaltsstoffe dieser Pflanzen sind unter anderem die so genannten Saponine. Diese haben nicht nur eine dem Kortison verwandte chemische Struktur, sondern auch eine ähnliche, entzündungshemmende Wirkungsweise. [5]

Empfehlung zur Anwendung und Dosierung

Um die Inhaltsstoffe der Heilpflanzen optimal zu extrahieren, empfiehlt es sich, einen Teebeutel in 150 ml kaltem Wasser anzusetzen. Das Teewasser sollte dann zum Sieden gebracht werden, wobei der Teebeutel nach erneutem Ziehen im heißen Wasser nach 5-10 Minuten zu entfernen ist. Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene können täglich je nach Empfinden bis zu 5 Tassen Bad Heilbrunner Husten- und Bronchialtee trinken. [6]

Zu beachten

Sollten neben den Erkältungssymptomen plötzlich zusätzlich Fieber oder blutiger Auswurf auftreten, ist die rasche Konsultation eines Arztes unerlässlich, zumal es sich in diesem Fall um eine Komplikation oder eine andere Grunderkrankung handeln kann.

Alternativen

Husten- und Bronchialtees gibt es außerdem von weiteren Herstellern wie z.B. Sidroga®, Bombastus®, Kneipp® sowie von dm®.