Schnupfen Verstopfte Nase: Begleiterscheinungen

Verstopfte Nase u. Husten

© PantherMedia / David Castillo Dominici

Eine verstopfte Nase ist ein klassisches Begleitsymptom eines Schnupfens (Rhinitis). Durch verschiedene Mechanismen kommt es in weiterer Folge auch häufig zu Husten und Halsschmerzen.

In diesem Text, sollen die medizinischen Fakten, die biologischen Zusammenhänge sowie die Risiken einer verstopften Nase in Verbindung mit Husten näher dargelegt werden.[1]

Medizinische Fakten

Infektiöser Schnupfen (Rhinitis) wird überwiegend von Rhinovieren hervorgerufen und ist ein klassisches Symptom einer Erkältungskrankheit. [3] Der Verlauf des banalen Schnupfens erfolgt in drei Stadien, welche jeweils durch spezifische Krankheitszeichen gekennzeichnet sind. Nach einer Inkubationszeit von ein bis drei Tagen treten die Symptome des Vorstadiums (Druckgefühl im Kopf, Appetitlosigkeit, Krankheitsgefühl) auf. Meist geht dieses, bereits nach wenigen Stunden, in das katarrhalischen Stadium (verstopfte Nase, starke Verminderung des Riechvermögens, Heiserkeit, Husten) über. Vor der Genesung tritt das so genannte muköse Stadium ein, bei welchem sich eine deutliche Symptombesserung verzeichnet. Nach fünf bis zehn Tagen sind die Symptome reversibel.[2]

Der akute, infektionsbedingte Husten (akute Bronchitis) wird hauptsächlich durch Viren hervorgerufen und tritt als Begleitsymptom bei ca. 50 Prozent der Patienten die an Schupfen oder Heiserkeit leiden in Erscheinung. [2][6] In der Regel nimmt er einen selbstlimitierenden Verlauf und heilt nach ca. drei Wochen vollständig ab.

Biologischer Zusammenhang

Insbesondere im katarrhalischen Stadium einer Rhinitis, kommt es häufig zu einer nasalen Obstruktion (Verengung) und somit zu einer Behinderung der Nasenatmung. [2] Es wird durch den Mund geatmet, was eine verminderte Anfeuchtung und Erwärmung der Atemluft zur Folge hat. Dadurch kommt es nicht selten zum Austrocknen der Rachenschleimhaut, was die lokale Abwehr einschränkt und einen guten Nährboden für Keime bietet. Breitet sich die Infektion auf die Bronchialschleimhaut aus, kommt es zur Schwellung und Reizung des infizierten Gebietes, was schließlich zum typischen Infektionsbedingen Husten (akute Bronchitis) führt.

Zu beachten

Diverse Faktoren wie z.B. Rauchen oder staubbelastete Luft, begünstigen die Entwicklung einer akuten Bronchitis aus einem Infekt der oberen Atemwege. [2][3]

Wenn Schnupfen in Kombination mit akutem Husten bei chronisch kranken oder immunsupprimierten Menschen auftritt sollte, um gefährlichen Verläufe vorzubeugen, ein Arzt zu Rate gezogen werden.[2]

Auch wenn der Heilungsverlauf die bereits erwähnten Zeiten überschreitet, oder hohes Fieber auftritt, ist es empfehlenswert einen Arzt zu konsultieren.[2]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen