Grippe: Impfstoff

Grippe Impfstoff ohne Aluminium

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Jährlich in den Wintermonaten beginnt die Grippesaison. Fälle einer echten Grippe (Influenza, Virusgrippe), d. h. Infektionen mit Influenzaviren, treten am häufigsten in den Monaten Januar und Februar auf. Die Grippe ist im Gegensatz zu einer harmlosen Erkältung eine ernst zu nehmende Erkrankung, die unter Umständen zu schweren Komplikationen führen kann.[1] Insbesondere bestimmten Risikogruppen wird daher eine jährliche Grippeimpfung empfohlen.

In einigen Grippe Impfstoffen ist das Schwermetall Aluminium enthalten. Nachfolgend werden die damit einhergehenden Risiken genannt sowie über Alternativen für einen Impfstoff ohne Aluminium informiert.

Krankheitsbild

Die verursachenden Viren der Grippe gehören der Familie Orthomyxoviridae an. Ihr werden je nach Oberflächenstruktur die 3 Untergruppen Influenza A, B und C zugeordnet. Der Influenza A werden die schwerwiegendsten Infektionen zugeschrieben mit immer wieder auftretenden Epidemien und Pandemien.[2]

Die Grippe ist eine akute Atemwegserkrankung. Sie geht auf eine Infektion der Epithelzellen (Zellen des Deckgewebes) im Atmungstrakt (Apparatus respiratorius) durch Influenza-Viren zurück. Die Viren befallen die Schleimhäute (Tunica mucosa) und schwächen das Immunsystem des Betroffenen, sodass es unter Umständen zu schweren Komplikationen und bakteriellen Zweitinfektionen (Superinfektion) kommen kann. Die Influenza ist hoch virulent (stark krankmachend) und bereits wenige Viruspartikel können eine Infektion auslösen.[3]

Medizinische Fakten

Neben Hygienemaßnahmen gilt die jährliche Grippe Impfung als effektivster Schutz gegen eine Infektion mit Influenzaviren. Die Impfung kann ab Herbst in der jeweiligen Grippesaison erfolgen. Hierbei wird ein Totimpfstoff injiziert[4], d. h. es werden abgetötete Viren bzw. deren Oberflächenantigene verabreicht. Der Impfstoff soll Infektionen mit der Influenza vorbeugen bzw. den Krankheitsverlauf deutlich abmildern. Innerhalb der Risikogruppen können die im Rahmen einer Influenzaerkrankung auftretenden Todesfälle durch eine Schutzimpfung um 90 % reduziert werden, weshalb die Impfung auch insbesondere den nachstehenden Risikogruppen empfohlen wird:

  • Personen über 60 Jahre
  • chronisch Kranke
  • Kleinkinder
  • Schwangere
  • an Immunschwäche (HIV) leidende Personen.[5]

Risiken

In einigen Impfstoffen ist das Schwermetall Aluminium enthalten. Aktuelle Studien weisen jedoch auf gesundheitliche Risiken hin, die in Zusammenhang mit Aluminium stehen. Es wurde die Neurotoxizität (Giftigkeit auf das Nervensystem) von Aluminium getestet. Hiernach kann die Belastung durch Aluminium bei dem Menschen zu folgenden Risiken führen:

  • altersbedingte neurologische Störungen, die Ähnlichkeiten zur Alzheimer Krankheit aufweisen
  • Verbindung mit dem Auftreten von ALS (Amyotrophe Lateralsklerose)und der Belastung durch Aluminium
  • erhöhtes Risiko für Autismus bei Kleinkindern im Zusammenhang mit der Verabreichung von Aluminium enthaltenen Impfstoffen.[6]

Aufgrund der genannten Risiken sollte auf Impfstoffe ausgewichen werden, die kein Aluminium oder andere Schwermetalle enthalten. Ein Beispiel hierfür ist der Grippeimpfstoff Xanaflu® des Arzneimittelherstellers Abbott.[7]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe