Grippe: Impfstoff

Grippeimpfung Lebendimpfung

© PantherMedia / Monika Schüll

Die Grippeimpfung ist eine sogenannte Lebendimpfung, das bedeutet, die Impfung erfolgt mit abgeschwächten Erregern der Grippe. Diese Art der Impfung birgt sowohl Vor- als auch Nachteile.

Wie die Grippeimpfung wirkt, was genau der Impfstoff enthält und was in diesem Zusammenhang beachtet werden muss, erklärt der folgende Text.

Fakten zum Thema

Die Grippeimpfung kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen, mit einem Lebend- oder mit einem Totimpfstoff. Der Totimpfstoff wird vor allem bei einer akuten Gefahr oder Erkrankung eingesetzt. Der Lebendimpfstoff dient vor allem der Prävention (Vorbeugung).

Die Grippeimpfung wird gewöhnlich als Lebendimpfung verabreicht. Sie wird vor allem für folgende Personengruppen empfohlen:

  • Kinder
  • ältere Menschen
  • Menschen mit Vorerkrankungen, chronischen Erkrankungen und einer Schwäche des Immunsystems

Die Grippeimpfung sollte in der Regel einmal jährlich erfolgen. Die Erreger der Grippe sind Influenza-Viren. Diese verändern sich ständig und somit kann eine Impfung im Laufe der Zeit wirkungslos werden. [1]

Biologischer Zusammenhang

Bei einer Lebendimpfung werden abgeschwächte Erreger der eigentlichen Erkrankung verabreicht. Bei der Grippeimpfung setzt sich der Impfstoff aus mehreren Bestandteilen der aktuell häufigsten Erreger zusammen. Diese Zusammensetzung ändert sich von Jahr zu Jahr, je nachdem welche Arten von Viren gerade besonders weit verbreitet sind und als potenziell bedrohlich eingestuft werden.

Der Impfstoff verursacht im Körper eine direkte Immunisierung. Durch Proteine auf der Oberfläche der Erreger (Antigene) wird das Immunsystem aktiviert. Es bildet Abwehrzellen und gleichzeitig die wichtigen Gedächtniszellen. Wenn es erneut in Kontakt mit diesen Erregern kommt, schütten diese Gedächtniszellen sofort die entsprechenden Antikörper aus. So kann durch direkte Aktivierung des Immunsystems der Ausbruch einer Grippe in den meisten Fällen verhindertwerden. [2]

Zu beachten

Es ist wichtig zu wissen, dass eine Lebendimpfung durchaus eine Belastung für den Körper darstellt. Sie sollte daher nur dann durchgeführt werden, wenn ansonsten gerade keine andere Erkrankung, eine Entzündung oder akute Verletzungen bestehen. Bei zu starker Belastung des Körpers könnte auch eine Grippeimpfung starke Beschwerden auslösen. [3]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe