Husten: Wiki

Ist Husten ansteckend?

© PantherMedia / Richard Martin Lee

Ob Husten (Tussis) ansteckend ist, hängt von der Ursache ab. Mögliche Hustenauslöser sind Infektionskrankheiten, wie etwa eine Grippe oder eine Erkältung, aber auch ernsthaftere Erkrankungen, wie eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), eine Bronchitis oder eine Asthma Bronchiale. Auch Reize durch Gase oder Fremdkörper sowie verschiedene Allergien können Husten auslösen. [1] Ansteckend ist Husten nur, wenn er durch eine Erkältung oder eine Grippe verursacht wird.

Warum Husten während einer Erkältung oder einer Grippe ansteckend ist und welche Präventionstipps es gibt, soll im Folgenden erörtert werden.

Ansteckbarkeit

Die Entzündungsprozesse, die durch die Krankheitserreger im Hals- und Rachenbereich ausgelöst werden, verursachen bei dem Betroffenen den bekannten Hustenreiz. So versucht der Köper die Krankheitserreger abzuhusten. Gleichzeitig gelangen auf diese Weise aber auch die Erreger in die Luft und eventuell auf einen anderen Menschen. Allergisch bedingter Husten oder Husten, der auf keine mikrobielle Grunderkrankung zurückzuführen ist (Mukoviszidose, Asthma Bronchiale), ist dagegen nicht ansteckend. [2]

Dauer der Ansteckungsgefahr

Meist beginnt der Husten trocken und wird erst nach einigen Tagen produktiv und stärker. In dieser Zeit ist der Betroffene am ansteckendsten. Sobald der Höhepunkt der Erkrankung erreicht wurde, schwächt der Husten nach und nach ab und auch der Auswurf geht zurück. Dennoch kann noch bis zu zehn Tagen nach Abklingen der Erkältung oder Grippe ein trockener Reizhusten bestehen, so dass der Husten über zwei Wochen ansteckend sein kann. Normalerweise sinkt das Risiko der Ansteckung nach der akuten Phase, also nach 5-7 Tagen, aber ab und geht am Ende des Krankheitsverlaufes fast gegen Null. [3]

Präventionstipps

Um den Husten zu lindern, bieten sich viele verschiedene Maßnahmen an. Einerseits kann viel Flüssigkeit unterstützend dabei wirken, den Hals feucht zu halten und den Hustenreiz zu minimieren. Inhalationen und Dampfbäder sollen die Atemwege befeuchten und den Abtransport des Sekrets unterstützen. Zudem kann das Abklopfen des Rückens und der Brust helfen, den Schleim zu lösen. [4]