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Schnupfen - wie lange ansteckend (Ansteckungszeit)?

© PantherMedia / David Castillo Dominici

Zwei- bis viermal im Jahr haben Erwachsene durchschnittlich Schnupfen (Rhinitis). Dieser ist vor allem während der erhöhten Sekretproduktion des Körpers und des vermehrten Niesens hoch ansteckend. Über Husten (Tussis) und Niesen werden Krankheitserreger aus dem Körper entfernt, welche wiederum weitere Personen infizieren können.

Wann die Ansteckungszeit beginnt und wie lange sie anhält, soll im folgenden Text geklärt werden.

Beginn der Ansteckungszeit

Ab dem Zeitpunkt der Infektion ist eine Übertragung des Virus möglich.Allerdings breitet sich während der Inkubationszeit die Infektion zunächst im Körper aus, die infizierte Person hustet oder niest zumeist noch nicht. Dadurch werden die Viren nicht so leicht übertragen.[1]

Faktoren und Dauer der Ansteckungszeit

Die Erkältung wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Diese findet über verschiedene Wege statt:

  • Die Viren werden in winzige Schleimtröpfchen eingebettet und über Niesen, Husten und das Sprechen in der Luft verteilt. Über die Atmung gelangen die Viren auf die Schleimhäute von Personen in der Umgebung.
  • Die Hände sind ein weiteres Übertragungsmedium, gerade beim Händeschütteln werden viele Viren übertragen. Diese gelangen durch anschließendes Anfassen des Gesichtes auf die Schleimhäute.
  • Gegenstände können gute Ansteckungsmedien darstellen. Auf vielen Stoffen haften Viren mehrere Stunden, z.B. auf Türklinken.[2]

Insgesamt reicht die Ansteckungszeit vom Beginn der Infektion (Inkubationszeit) bis zum Abklingen der Schnupfensymptome. Am stärksten ist die Ansteckungsgefahr in der Zeit, in der die Symptome wie Husten und Niesen am stärksten sind, also meist 2- 5 Tage nach der Infektion.[3]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen