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Inkubationszeit bei Schnupfen

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Die häufigste Erkrankung in der Winterzeit ist Schnupfen (Rhinitis) im Zuge einer Erkältung. Im Durchschnitt leidet jeder Erwachsene etwa zwei- bis viermal im Jahr darunter. Der Schnupfen während einer Erkältung bezeichnet eine infektiöse Entzündung der Nasenschleimhaut. Die Inkubationszeit bei Schnupfen beträgt 1-3 Tage. Worin dies begründet liegt und welche Risiken mit dem Schnupfen verbunden sind soll im Folgenden näher behandelt werden.

Medizinische Fakten

Erkältungsbedingter Schnupfen wird durch Corona- oder Rhinoviren hervorgerufen.[1] Die Infektion verursacht eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Typische Symptome eines Schnupfens sind:

  • häufiger Niesreiz verbunden mit dem Auswurf von Nasensekret
  • laufende, juckende, zugeschwollene und brennende Nase
  • zunehmend erschwerte Atmung
  • gerötete sowie tränende Augen
  • teils schlechter Geruchs- und Geschmackssinn[2]

Als Folge dieser Symptome ergeben sich deutliche Probleme beim Atmen.

Fakten zum Thema

Als Inkubationszeit wird die Zeitspanne zwischen des Eindringens eines Erregers in den menschlichen Körper und des Ausbruchs der Krankheit, also das Auftreten erster Symptome, bezeichnet.[3] Im Fälle eines Schnupfens reicht die Inkubationszeit von wenigen Stunden bis hin zu 3 Tagen. Diese unterliegt einer Reihe von Faktoren wie z. B. der Art des Erregers oder des Immunsystems der betreffenden Person.[4]

Risiken

Ein weitverbreiteter Mythos besagt, Schnupfen sei nur während der Inkubationszeit ansteckend. Dabei handelt es sich um eine fehlerhafte Annahme. Ansteckend ist ein Virus ab dem Zeitpunkt der Infektion. Allerdings wird das Virus während der Inkubationszeit nicht so leicht übertragen wie nach dem Krankheitsausbruch. Das ist auf die zunächst ablaufende Ausbreitung des Erregers im Körper sowie den Symptommangel (Niesen erhöht das Infektionsrisiko) zurückzuführen.[5]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen