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Inkubationszeit Schnupfen (Erkältung)

© PantherMedia / Arne Trautmann

Während des Schnupfens (Rhinitis) sind die Schleimhäute der Nasenhöhlen (Cavitas Nasi) entzündet. Auslöser können verschiedene Viren, Bakterien oder Pilze sein. Zudem können verschmutze Luft, allergische Substanzen oder verschiedene Gase die Entzündung verursachen.[1] Die Symptome sind ein starker Juckreiz, Hypersekretion, ein Anschwellen der Schleimhäute und Niesen.[2] Bei der normalen Rhinitis beträgt die Inkubationszeit in der Regel mehrere Stunden bis drei Tage, in seltenen Fällen kann die Inkubationszeit abweichen.[3]

Genauere Informationen bezüglich der verschiedenen Inkubationszeiten werden in den folgenden Textabschnitten näher beleuchtet.

Definition und typischer Verlauf

Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen dem Eindringen der Erreger in den Organismus und dem Auftreten der ersten Symptome. Sie beschreibt also die Zeit, die vergeht, bis die Krankheit ausbricht.[4] Bei einem normalen Schnupfenverlauf beträgt die Inkubationszeit einige Stunden bis drei Tage. Sind die Auslöser Viren oder Bakterien, vergehen in der Regel ungefähr zwei Tage, bis die ersten Symptome auftreten.[5]

Abweichende Inkubationszeiten

Bei einer allergischen oder chronischen Rhinitis, gibt es keine Inkubationszeit. Sobald die Substanzen nach der Einatmung (Inspiration) die Schleimhäute berühren, reagiert der Körper mit vermehrter Sekretbildung. Es kommt zum Schnupfen. Bei der vasomotorischen Rhinitis, also einem durch eine Störung der Schleimhautgefäße verursachten Schnupfen, liegt ebenfalls keine Inkubationszeit vor. Die vasomotorische Rhinitis kann durch Stress, Alkohol oder Medikamente verursacht sein, die die Schleimhaut beschädigen und das Krankheitsbild sofort auslösen.[6]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen