Schnupfen Beim Baby: Begleiterscheinungen

Schnupfen u. tränende Augen (Baby)

© PantherMedia / Walter J. Pilsak

Schnupfen (Rhinitis) ein Begleitsymptom bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Bei einem Baby kann Schnupfen bis zu zehn Mal pro Jahr und öfter auftreten. Oft zeigen sich neben dem Schnupfen auch tränende Augen als Begleitsymptom. Dies ist allerdings kein Grund zur Sorge.

Was bei Schnupfen passiert, wie es zu tränenden Augen kommt und was beachtet werden muss, soll im Folgenden erklärt werden.

Medizinische Fakten

Tränende Augen gehen bei Babys relativ häufig mit einem Schnupfen einher. Das liegt daran, dass bei einem Neugeborenen die Abflussmöglichkeiten für zusätzliches Sekret noch viel kleiner sind. Sie sind somit schnell verstopft (verlegt).

Tränende Augen können allerdings auch auf eine zusätzliche Infektion der Augen mit Krankheitserregern hinweisen.

In der Regel sind tränende Augen jedoch kein Grund zur Sorge. Im Allgemeinen lassen diese Beschwerden gleichzeitig mit den Symptomen des Schnupfens wieder nach.[1]

Wirkungsweise (Biologischer Zusammenhang)

Da die Nasenhöhlen- und Gänge von Babys noch verhältnismäßig klein und die Schleimhäute sehr empfindlich sind, kommt es bei Reizungen und Entzündungen schnell zur Schwellung der betroffenen Schleimhautareale. Die Schwellung führt dabei häufig auch zu einem partiellen Verschluss des Tränen-Nasen-Ganges. Bei gesunden Personen ist der Tränen-Nasen-Gang für einen Abfluss der Tränen aus dem Auge in die Nase verantwortlich. Ist diese Funktion nicht gewährleistet, tritt die Tränenflüssigkeit über den Lidrand.

Bei einer Infektion der Augen mit Krankheitserregern kommt es ebenfalls zur verstärkten Tränen der Augen. Die vermehrte Tränenflüssigkeit soll die Krankheitserreger aus den Augen ausschwemmen.[2]

Risiken

Bei Babys können Schnupfen und tränende Augen etwas länger anhalten, als dies der Regelfall bei Erwachsenen ist. Das liegt an ihrem noch nicht komplett ausgebildeten Immunsystem. Schnupfen und tränende Augen erreichen meist zwei bis drei Tage nach Auftreten der ersten Beschwerden ihren Höhepunkt. Danach sollten die Beschwerden langsam und allmählich wieder abklingen. Tun sie dies nicht, ist das ein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Außerdem sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn folgende Beschwerden auftreten:

  • Hohes Fieber (Pyrexie)
  • Stark gerötete Augen über einen Zeitraum von mehr als sieben Tagen
  • Schmerzen in den Augen[3]

Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen