Grippe: Krankheitstypen

24 Stunden Grippe

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Die Grippe ist eine Infektionskrankheit, die eigentlich allen Deutschen bekannt ist. In der Regel halten die Symptome bei einer Grippe eine bis zwei Wochen lang an. Es gibt jedoch auch die sogenannte 24-Stunden- bzw. Tages-Grippe. Statt ein bis zwei Wochen leiden die Betroffene bei dieser Grippeart lediglich 24 Stunden unter den Grippe-Symptomen. Wie sich die 24-Stunden-Grippe zeigt, wie sie entsteht und wie sie behandelt werden kann, lesen Sie hier.

Fakten zum Thema

Die Grippe ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Im Normalfall halten bei einer Grippe die Symptome etwa drei bis fünf Tage an, unter Umständen sogar länger. Die 24 Stunden Grippe ist ein medizinisches Phänomen. Unter Medizinern ist diese Form der Grippe nicht vollständig anerkannt. Es lässt sich aber nicht leugnen, dass immer mehr Menschen über Grippesymptome klagen, die nur 24 Stunden anhielten und danach wieder verschwunden waren. Die Symptome der 24-Stunden-Grippe sind:

  • Schnupfen (Rhinitis)
  • Husten (Tussis)
  • Halsschmerzen
  • Heiserkeit (Dysphonie)
  • Fieber (Pyrexie)
  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen (Cephalgie)
  • Gliederschmerzen

Ursache

Medizinisch lässt sich die 24 Stunden Grippe schwer erklären. Es wird angenommen, dass auch hier Viren die Auslöser sind, dass diese aber in so geringer Anzahl vorliegen, dass sie sehr schnell wieder aus dem Körper beseitigt werden. Treten also die Symptome auf, so ist dies auf die akute Reaktion des Immunsystems zurückzuführen. Psychologen vermuten, dass hinter der 24-Stunden-Grippe auch ein psychologisches Phänomen stecken könnte. So sollen Stress, psychische Belastung und Überforderung ebenfalls eine 24-Stunden-Symptomatik auslösen können.[1]

Tipps zur Behandlung

Auch, wenn sich bei einer Grippe nur über 24 Stunden Symptome zeigen, gelten dieselben Empfehlungen, wie für eine normale Grippe. Das heißt vor allem, dass sich Betroffene schonen sollten: Sport und Arbeit sollten für die gesamte Zeit, in der die Beschwerden anhalten, ausgesetzt werden. Die Symptome können mit einfachen Hausmitteln meist gut gelindert werden. Gegen Halsschmerzen helfen Halswickel, Halsbonbons und warme Kräutertees. Gegen eine verstopfte Nase können Dampfbäder mit Kamillenextrakt, Inhalationen mit Kochsalz oder Nasensprays auf Meerwasserbasis angewendet werden. Medikamente sollten zur Behandlung nicht eingesetzt werden. Sie sind in der Regel unnötig.

Wer häufiger unter einer scheinbaren 24-Stunden-Grippe leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Es kann auch passieren, dass eine unterschwellige Infektion vorliegt, die aber nicht richtig ausbricht. In diesem Fall befinden sich die Viren dauerhaft im Körper, ohne dass Betroffene starke Beschwerden hätten. Viren, die sich lange Zeit im Körper befinden, können aber im schlimmsten Fall die Organe schädigen. Außerdem machen sie den Körper anfälliger für andere Krankheitserreger wie beispielsweise Bakterien. Eine häufige 24-Stunden-Grippe sollte also nicht einfach missachtet werden.[2]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe