Schnupfen: Häufige Fragen

Tipps gegen Schnupfen

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Winter ist die typische Zeit für Erkältungskrankheiten. An erster Stelle ist dabei Schnupfen (Rhinitis) zu nennen, fast jeden trifft dieser mindestens einmal im Jahr. Es gibt viele Möglichkeiten, Schnupfen zu lindern: Von Inhalationen, Tees und Bädern bis zur Behandlung mit Rotlicht. Im Folgenden werden einige dieser Behandlungstipps näher beleuchtet.

Behandlungstipps

Bei einer Rhinitiserkrankung gibt es eine Reihe verschiedener Möglichkeiten, die Genesung voranzutreiben:

  • viel trinken
  • auf ausgewogene und gesunde Nahrung achten
  • Zink zuführen
  • Kräutertee trinken, am besten Ingwer-, Thymian- und Salbeitee
  • heiße Bäder z.B. mit ätherischen Ölen
  • Feuchthalten der Raumluft
  • Spaziergänge an der frischen Luft
  • Stressvermeidung
  • Warmhalten des Körpers
  • Inhalieren mit ätherischen Ölen oder Salzwasser
  • Salzwassernasenspülungen[1]
  • Sauna
  • Richtige Schlafposition[2]
  • Rotlicht[3]

Neben diesen Hausmitteln gibt es auch noch medikamentöse Wege der Behandlung. Als sehr effektiv zur Verbesserung der Nasenatmung haben sich Nasensprays und -tropfen mit abschwellender Wirkung erwiesen.

Wirkungsweise

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr soll dazu beitragen, Schleim zu lösen und eventuelle Flüssigkeitsverluste durch die Erkrankung auszugleichen.

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung soll die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen sicherstellen und das Immunsystem unterstützen. Gerade das Spurenelement Zink ist für den Körper sehr wichtig, da es an verschiedenen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist und das Immunsystem unterstützt. Des Weiteren schützt Zink die Schleimhäute.

Auch Kräutertees sind hilfreich zum Anregen des Immunsystems. Durch die Wärme führen sie zu einer gesteigerten Durchblutung im Halsbereich und es erreichen vermehrt Immunzellen die Bereiche im Nasen-Rachen-Raum um die Erregerabwehr in Gang zu setzen. Die verschiedenen Kräuter haben ebenso eine lindernde Wirkung- so ist beispielsweise Salbei für seine entzündungshemmende und Thymian für seine schleimlösende Wirkung bekannt.

Dampfbäder befeuchten die Schleimhäute und befreien durch Erwärmung und Verflüssigung des Schleims die Atemwege. Eine zu trockene Luft im Raum ist schlecht für die Schleimhäute, da diese durch Austrocknung noch anfälliger für eventuelle Erreger werden.

Spaziergänge an der frischen Luft sichern ebenfalls eine ausreichend feuchte Luft bzw. regen sie den Stoffwechsel und das Immunsystem an.[4]

Stress hat bisher immunschwächende Wirkungen gezeigt, weshalb dieser vermieden werden sollte. Als Maßnahmen sind hier beispielsweise Autogenes Training oder Muskelrelaxation nach Jacobson zu empfehlen.

Sich warm zu halten ist ebenfalls wichtig, um das Immunsystem nicht noch weiter zu schwächen.

Inhalieren und Rotlichtbehandlungen helfen durch die angenehme Wärme beim Lösen des Schleimes.

Den gleichen Effekt verzeichnen auch Salzwassernasenspülungen, zusätzlich befördern diese auch das Sekret gleich aus dem Körper.

Saunagänge sollten eher präventiv durchgeführt werden. So sollen regelmäßige Saunabesuche das Herz-Kreislaufsystem stärken und das Immunsystem widerstandsfähiger machen.

Durch eine hochgelagerte Schlafposition kann das in der Nase befindliche Sekret besser nach außen fließen und Schwellungen der Nasenschleimhäute können sich besser zurückbilden.[5]

Zu beachten

Wichtig bei der Behandlung von Schnupfensymptomen ist der maßvolle Umgang mit Nasensprays oder -tropfen. Diese sollten nicht länger als eine Woche genutzt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Nasenschleimhaut übermäßig anschwillt. Dadurch wird dann der Gebrauch des Nasensprays bzw. der -tropfen noch weiter verstärkt und kann auf lange Sicht der Schleimhaut schaden und die Nase austrocknen.[6]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen