Schnupfen: Häufige Fragen

Was hilft schnell gegen Schnupfen?

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Am häufigsten sind Menschen gerade in der kalten Jahreszeit von Schnupfen (Rhinitis oder Nasenkatarrh) geplagt. Rhinitis bezeichnet eine infektiöse Entzündung der Nasenschleimhaut. Folgen dieser Infektion sind meist Probleme beim Atmen.

Schnupfen: Was hilft schnell? Gibt es eine Schnupfen Soforthilfe? Was Betroffene als erste Hilfe bei Schnupfen tun und wie sie Schnupfen schnell wieder loswerden können, soll im Folgenden genauer beschrieben werden.

Medizinische Fakten

Schnupfen bezeichnet eine Entzündung der Nasenschleimhaut aufgrund eines Infekts. Typische Symptome, die dabei auftreten, sind:

  • Eine laufende, juckende und brennende Nase
  • Ein häufiger Niesreiz, bei dem Nasensekret ausgestoβen wird
  • Eine Entzündung der Nasenschleimhaut sowie ihr Anschwellen
  • Zunehmend schwerere Atmung
  • Gerötete und tränende Augen
  • Eine zugeschwollene Nase
  • Ein schlechter Geruchs- und Geschmackssinn[1]

Ein typischer Schnupfen ist meist nach ein bis zwei Wochen auskuriert.

Behandlung

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, den Schnupfen schnell wieder loszuwerden. Die Schnupfen Soforthilfen dienen meist der Erleichterung der Nasenatmung, also der Symptomlinderung, sowie der Vorbeugung einer Nasennebenhöhlenentzündung. Des Weiteren ist es ratsam, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen, dadurch schwellen die Nasenmuscheln nicht noch stärker an. Allgemeine Behandlungsmaßnahmen zum Lindern der Symptome sind beispielsweise körperliche Schonung, schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente und – wie bei den meisten Erkrankungen – viel zu trinken. Hausmittel gegen Schnupfen sind:

  • Wärme[2]
  • Dampfbäder mit Kamille, Eukalyptus oder ätherischen Ölen
  • Inhalieren von Kamille, Eukalyptus oder Kochsalz[3]
  • Kräutertees[4]
  • Kopflichtbäder
  • Rotlichtbehandlungen[5].

Medizinisch können weiterhin verschiedene Mittel zur Behandlung und Symptomlinderung eingesetzt werden:

  • Nasentropfen oder -sprays
  • Salzwasserspray
  • solehaltige Nasentropfen bei kleineren Kindern[6]
  • Nasenduschen[7]

Zu beachten

Der Einsatz von Kräuterzusätzen wie z.B. Kamille oder Eukalyptus sollte bei Kindern und Asthmatikern unterlassen werden, ebenfalls ist bei Kamille auf eine eventuelle Allergie gegen Korbblütler zu achten.[8] Sollte noch zusätzlich zum Schnupfen eine bakterielle Infektion vorliegen, beispielsweise der Nasennebenhöhlen oder des Mittelohrs, sollten vom Arzt Antibiotika verschrieben werden. Nasensprays oder -tropfen sollten nicht länger als eine Woche Einsatz finden, da diese auf Dauer die Nasenschleimhaut schädigen können und zudem eine Suchtgefahr bergen.[9]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen