Schnupfen: Häufige Fragen

Schnupfen schnell loswerden (bekämpfen)

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Schnupfen (Rhinitis) ist ein häufiges Symptom bei einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen. Er ist zwar in der Regel ungefährlich, kann aber für betroffene Personen sehr unangenehm werden. Gegen Schnupfen schnell und gezielt vorzugehen hilft in der Regel, ihn rasch wieder loszuwerden.

Schnupfen loswerden in 2 Tagen? Wie man leichten Schnupfen schnell loswerden kann, welche Behandlungsmöglichkeiten dafür infrage kommen und was in diesem Zusammenhang zu beachten ist, zeigt der folgende Text.

Fakten zum Thema

Gegen einen Schnupfen gibt es eine Reihe von guten Hausmitteln, die schnell und gezielt wirken. Zu den allgemeinen Empfehlungen gehören insbesondere:

  • Inhalationen
  • Tees
  • Erkältungsbäder

Diese Mittel erwärmen den Körper und fördern die Durchblutung. Das Schnupfensekret löst sich.

Rotlicht besitzt eine ähnliche Wirkung, welche aber lokal konzentriert ist. Rotlicht darf pro Tag nicht mehr als etwa drei- bis sechsmal und nie länger als etwa zwanzig Minuten angewendet werden. Die Anwendung von Rotlicht wird nur bei sehr starkem Schnupfen empfohlen, der sich nicht löst. Bei einem leichten Schnupfen ist sie in der Regel nicht notwendig.[1]

Helfen kann es auch, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen. So schwellen die Nasenmuscheln nicht noch stärker an. Der nächtliche, erholsame Schlaf sollte nicht gestört werden. Ausreichender und erholsamer Schlaf ist besonders wichtig, wenn eine Erkrankung bekämpft werden soll. Außerdem sollte darauf geachtet werden, die Raumluft feucht zu halten.

Vorsicht ist bei abschwellenden Nasensprays geboten. Hier besteht bei längerer Anwendung eine Abhängigkeitsgefahr. Nasenspray auf Meersalzbasis kann aber unbesorgt eingesetzt werden.[2]

Biologischer Zusammenhang

Schnupfen wird in der Regel durch eine Aktivierung des Immunsystems ausgelöst. Verursacher können Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien sein. Außerdem können externe Reizstoffe wie Staub, Chemikalien oder Gase einen Schnupfen verursachen. Auch Pollen oder Tierhaare sowie einige chronische Erkrankungen können Schnupfen auslösen.

Die auslösenden Stoffe aktivieren bestimmte Zellen, wenn sie mit den körpereigenen Zellen in Berührung kommen. Daraufhin werden vom Körper verschiedene Stoffwechselvorgänge in Bewegung gesetzt. Unter anderem wird die Durchblutung gesteigert und so schwellen die Schleimhäute an. Das Sekret setzt sich zusammen aus verbrauchten Zellen des Immunsystems und abgetöteten Krankheitserregern.

Mittel, die gegen Schnupfen eingesetzt werden, wirken auf zwei Arten: Einerseits helfen Nasensprays und Dampfbäder dabei, die Schwellung der Nasenschleimhäute zu reduzieren und die Nase so freier zu machen. Inhalationen und Dampfbäder tragen außerdem dazu bei, das Nasensekret zu verflüssigen. So kann es besser ausgeschneuzt werden und die Nase wird befreit.[3]

Zu beachten

Bleibt Schnupfen über mehr als drei Wochen lang bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. In solchen Fällen reicht eine eigene Behandlung mit Hausmitteln in der Regel nicht mehr aus und die genaue Ursache für den Schnupfen sollte ermittelt werden.[4]


Behandlungsmöglichkeiten bei Schnupfen