Grippe: Risiken

Impfschaden durch Grippeimpfung

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Ein Impfschaden ist eine gesundheitliche Folge nach einer Impfung, die das Wohlbefinden des Geimpften stark beeinträchtigt. Er stellt eine weitaus stärkere Reaktion als die normale Impfreaktion dar. Ein Impfschaden kann auch nach der normalerweise als harmlos eingestuften Grippeimpfung auftreten.

Was bei einem Impfschaden passiert, inwiefern er nach einer Grippeimpfung auftreten kann und welche Risiken in diesem Zusammenhang auftreten, erklärt der folgende Text.

Fakten zum Thema

Über Impfschäden nach einer Grippeimpfung wurde in der Vergangenheit schon häufiger berichtet. Ein Impfschaden kann einerseits durch bestimmte Impfseren entstehen, anderseits aber auch auftreten, wenn bestimmte Grunderkrankungen vorliegen.

Derzeit sind vor allem zwei Impfstoffe in der Kritik: FLUAD und OPTAFLU. Sie enthalten bestimmte Wirkstoffe, welche die Wirkung der Impfung verstärken sollen. Diese stehen allerdings im Verdacht, Autoimmunerkrankungen hervorzurufen und weitere Erkrankungen auslösen zu können. Außerdem enthalten sie Reste von Hühnereiweiß, Polysorbat, Thiomersal (Quecksilberverbindung) oder Formalin. Auch diese Stoffe können im Körper erhebliche Schäden hervorrufen.

Bei Erkrankungen der Nerven oder des Knochenmarks ist eine Impfung potenziell gefährlicher. Hier muss der Arzt immer im individuellen Fall das Risiko abwägen.[1]

Mögliche Folgen

Als Folge einer Impfung mit oben genannten Impfstoffen werden unter anderemfolgende Erkrankungen für möglich gehalten:

  • Nervenschmerzen (Neuralgien)
  • Parästhesien (Missempfindungen der Nerven wie Kribbeln, Taubheitsgefühl, ggf. Schmerzen u. a.)
  • Krämpfe
  • Entzündung des Gehirns und Rückenmarks (Enzephalomyelitis)
  • Nervenentzündung (Neuritis)
  • Guillain-Barré-Syndrom (eine entzündliche Nervenerkrankung)
  • Gefäßentzündung (Vaskulitis) mit vorübergehender Nierenbeteiligung
  • entzündliche Hauterkrankungen (Erythema exsudativum multiforme) [2]

Tipps zur Vorbeugung

Generell trifft der behandelnde Arzt die Entscheidung, mit welchem Impfstoff geimpft wird. Es gibt jedoch im Internet auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder des Robert Koch-Instituts Informationen über die einzelnen Impfstoffe, die sich Betroffene vorher anschauen können. Bei Unsicherheit über eine geplante Impfung kann auch ein zweiter Arzt befragt werden.

Um schwere Nebenwirkungen einer Impfung möglichst zu vermeiden, ist es wichtig, den Arzt vor der Impfung über alle möglichen Allergien und Unverträglichkeiten aufzuklären. Bestehende Erkrankungen sollten ebenfalls mitgeteilt werden, ebenso wie mögliche Unverträglichkeiten in der Familie. Insbesondere, wenn folgende Erkrankungen bereits in der Familie vorkamen, muss dies unbedingt mitgeteilt werden:

  • neurologische Schädigungen
  • Erkrankungen des Knochenmarks
  • chronische Erkrankungen des Immunsystems

Um eine Reaktion zu vermeiden, die über die normale Impfreaktion hinausgeht, hilft es auch, in einem ansonsten gesunden Zustand zur Impfung zu gehen. Bei bereits vorhandenen Erkrankungen wie Infektionskrankheiten, Entzündungen, Fieber (Pyrexie) oder offene Verletzungen, sollte die Impfung verschoben werden.[ 3]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe