Halsschmerzen: Häufige Fragen

Schnelles Hausmittel gegen Halsschmerzen

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Halsschmerzen sind meist Folgeerscheinungen einer Erkältung (grippaler Infekt). Im Allgemeinen klingen diese durch einen Virus ausgelösten Krankheitssymptome wie Halsschmerzen (Pharyngitis), Kopfschmerzen (Cephalgie) und Gliederschmerzen innerhalb einer Woche wieder ab. Nichtsdestotrotz sind die Symptome sehr unangenehm für die Betroffenen und können medikamentös sowie durch einige Hausmittel gelindert werden, sodass eine frühzeitige Heilung erfolgen kann. Welche Hausmittel für die Behandlung von Halsschmerzen infrage kommen, wird nun in den nächsten Absätzen erläutert.

Hausmittel gegen Halsschmerzen

Wenn der Hals schmerzt und die Stimmbänder angegriffen sind, ist das oft sehr belastend und ärgerlich für den Betroffenen. Im Folgenden werden einige Hausmittel vorgestellt, die eine Genesung durchaus beschleunigen können. Was hilft?

Gurgeln

Eine gute Alternative zur medikamentösen Behandlung der Halsschmerzen stellt das Gurgeln mit lauwarmer, salzhaltiger Wasserlösung oder auch Salbeitee dar. Die Dosierung der Salzlösung ist denkbar einfach: 1 Teelöffel Salz in 500 ml lauwarmen Wasser auflösen und etwa 3-5 Mal täglich für 30 Sekunden gurgeln. Durch die antibakterielle Wirkung des Salzes werden die Schleimhäute beruhigt und gleichzeitig die Nase und die Nasennebenhöhlen befreit, was eine schnelle Schmerzlinderung mit sich bringt.[1][2]

Inhalationen

Oft gehen Halsschmerzen mit Schleimbildung einher. Gegen diese unangenehme Kombination können Inhalationen Abhilfe schaffen. Zum Inhalieren eignen sich am besten Kräutertees wie zum Beispiel Kamille-, Salbei- oder Fencheltee, aber je nach Belieben kann auch Salzwasser verwendet werden. Ein Handtuch über dem Kopf verhindert ein Entweichen des Dampfes. Die inhalierte Luft kann schleimlösend und gefäßerweiternd wirken und hat einen positiven Effekt auf die Schleimhäute. Die verschiedenen Kräuter haben eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung. Wichtig ist jedoch, dass ein gewisser Abstand zum heißen Wasser eingehalten wird, um mögliche Verbrennungen zu vermeiden. Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt inhalieren.[3]

Wickel

Eine weitere gute Option ist das Anlegen von warmen Wickeln. Der Betroffene kann sich hier der wohltuenden und schmerzlindernden Wirkung von Kartoffelwickeln behelfen. Einfach gekochte Kartoffeln zerstampfen und in ein Geschirrtuch gut und sicher einschlagen, damit nichts herausfallen kann. Bevor der Wickel auf den Hals gelegt wird, ist unbedingt die Temperatur zu prüfen. Sobald die Kartoffeln erkaltet sind, sollte der Wickel abgelegt werden. Als Alternative zum Kartoffelwickel gibt es noch den altbewährten Zitronenwickel. Hierzu wird ein Tuch in Wasser und Zitronensaft im Verhältnis 5:1 getränkt, um den Hals gelegt und über Nacht getragen.[4]

Zu beachten

Normalerweise ist ein grippaler Infekt binnen einer Woche überstanden, bei anhaltenden Krankheitsbildern oder eventueller Verschlechterung sollte ein Arzt konsultiert werden. Risikogruppen sind vor allem Kinder, ältere Personen und chronisch Kranke, da deren Immunsystem oft geschwächt ist und es dadurch leichter zu einem zusätzlichen Infekt kommen kann.

Bei Kindern ist generell die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen, bevor mit eine Behandlung mit Hausmitteln durchgeführt wird. Auch mögliche Unverträglichkeiten bzw. Allergien sollte vor Gebrauch der Hausmittel, insbesondere der pflanzlichen Zusätze, abgeklärt werden.


Behandlungsmöglichkeiten bei Halsschmerzen