Erkältung: Wiki

Ist Erkältung (Grippaler Infekt) ansteckend?

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Eine Erkältung (grippaler Infekt, österreichisch Verkühlung) beschreibt eine ansteckende, viral bedingte Infektionskrankheit, die zu Entzündungen im Hals-Nasen-Rachen-Bereich führen kann. Während einer Erkältung treten häufig folgende Symptome einzeln oder kombiniert auf:[1]

  • Halsschmerzen (Pharyngitis)
  • Husten (Tussis)
  • Schnupfen (Rhinitis)
  • Kopfschmerzen (Cephalgie)
  • Gliederschmerzen (Arthralgien, Myalgien und Ostealgien)

Wie eine Ansteckung möglich wird, soll im Folgenden erläutert werden.

Übertragbarkeit

Die Erkältung ist generell über zwei Infektionswege übertragbar. Bei der feuchten Infektion gelangen Viren durch Husten oder Niesen in Form von Aerosolen in die Luft und können so zur nächsten Person (Tröpfcheninfektion) übertragen werden. Ausgehustete Erreger werden von anderen Personen aufgenommen, bespielsweise über die Einatmung.

Bei der trockenen Infektion werden die Viren auf Gegenstände (z.B.: Türklinken) oder direkt von Mensch zu Mensch übertragen (z.B.: Händeschütteln). Von einer Erkältung betroffene Personen sind besonders dann ansteckend, wenn die Symptome stark in Erscheinung treten, zumeist innerhalb der ersten sieben Tage der Krankheit.[2][3]

Wissenswertes

Generell begünstigt ein geschwächtes Immunsystem die Erkältung. Da Stress, Schlafmangel oder andere Krankheiten zu einer Schwächung des Immunsystems führen können, begünstigen diese Umstände die Erkrankung an einer Erkältung.[4]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung