Erkältung: Wiki

Erkältung – wie lange ansteckend?

© PantherMedia / Andres Rodriguez

Erwachsene erleiden im Durchschnitt zwei bis vier Mal pro Jahr eine Erkältung(grippaler Infekt, österreichisch Verkühlung). Nur wegen einer Erkältung einige Tage von der Arbeit zu Hause zu bleiben, scheint vielen Betroffenen übertrieben. Zwar besteht die größte Gefahr der Ansteckung vor allem während der akuten Phase der Erkrankung, allerdings kann sich der Ansteckungszeitraum auch noch bis zu sieben Tage nach Abklingen der ersten Symptome erstrecken.

Wie lange eine Erkältung ansteckend ist, wodurch die Ansteckungsdauer bedingt ist und wann die Ansteckungszeit endet, soll im Folgenden beschrieben werden.

Medizinische Fakten

Eine Erkältung ist vor allem in der Akutphase, also in den ersten Tagen nach Ausbruch der Erkrankung, ansteckend. In dieser Zeit tritt bei dem Betroffenen vermehrtes Husten und Niesen auf, wodurch die Krankheitserreger in der gesamten Umgebung verteilt werden (Tröpfcheninfektion). [1] Auch durch das Schnäuzen der Nase gelangen Viren auf die Hände des Erkrankten. Dies kann durch Körperkontakt zur Ansteckung anderer Menschen oder zur Verteilung von Krankheitserregern auf Gegenständen führen.[2]

Die Ansteckungsgefahr nimmt mit Dauer der Erkrankung ab, weil mit der Zeit durch Aktivierung des Immunsystems immer weniger Viren den Körper verlassen.[3] So geht das Risiko einer Ansteckung nach 5-7 Tagen gegen Null. Dies muss aber nicht immer der Fall sein, die tatsächliche Ansteckungsdauer kann sich von Mensch zu Mensch unterscheiden und ist abhängig von der Infektionsdosis (Anzahl der Viren), vom Zustand des Immunsystems des Betroffenen und von der Art des Erregers (Lebensdauer, Aggressivität).[4]

Vorbeugung

Um die Ansteckung anderer zu verhindern, sind bei einer Erkältung einige Hygienemaßnahmen besonders zu beachten:

  • auf häufiges Händeschütteln verzichten
  • regelmäßiges Händewaschen, vor allem nach dem Schnäuzen
  • niemanden anhusten oder anniesen

Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung