Grippe: Häufige Fragen

Was tun bei Grippe & Kopfschmerzen? Behandlung & Tipps

© PantherMedia / Antonio Guillen Fernández

Die Grippe zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten in der gesamten Bevölkerung. In der Regel ist sie zwar nicht gefährlich, kann Betroffene aber über mehrere Tage hinweg stark beeinträchtigen. Unter anderem können dabei starke Kopfschmerzen (Cephalgie) auftreten.

Was tun bei Grippe-Kopfschmerzen? Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und mögliche Risiken sollen im Folgenden aufgezeigt werden.

Fakten zum Thema

Kopfschmerzen sind ein sehr häufiges Begleitsymptom einer echten Grippe (Influenza). Die echte Grippe unterscheidet sich von einer Erkältung dadurch, dass bei ihr die Symptome stärker ausgeprägt sind und länger anhalten. Neben Schnupfen (Rhinitis), Husten (Tussis) und Halsschmerzen kann es auch zu Fieber (Pyrexie), Gliederschmerzen, Unwohlsein und Kopfschmerzen kommen.

Kopfschmerzen treten in der Regel zeitgleich mit weiteren Symptomen der Grippe wie Husten oder Schnupfen auf. Dabei erreichen sie meist am zweiten Tag der Erkrankung ihren Höhepunkt und klingen danach langsam wieder ab. In Einzelfällen können die Schmerzen im Kopfbereich auch länger anhalten als die anderen Symptome der Grippe.

Kopfschmerzen, die noch längere Zeit nach einer Grippe andauern, sind oft ein Zeichen für Stress und eine allgemeine Erschöpfung. Gehen die Kopfschmerzen allerdings auch mehrere Wochen nach der Erkrankung nicht weg, sollte ein Arzt aufgesucht werden.[1]

Biologischer Zusammenhang

Wie genau die Kopfschmerzen bei einer Grippe entstehen, ist noch nicht geklärt. Es gibt jedoch zwei Vermutungen zur Entstehungsursache: Einerseits könnten bestimmte Botenstoffe des Immunsystems für die Auslösung von Schmerzreizen verantwortlich sein. Andererseits könnte aber auch die durch das Immunsystem angeregte vermehrte Durchblutung zu Kopfschmerzen führen.[2]

Tipps zur Behandlung

Gegen grippebedingte Kopfschmerzen helfen

  • viel Ruhe
  • eine geräuscharme Umgebung
  • viel Schlaf
  • Dunkelheit

Auch Pfefferminzöl auf den Schläfen wirkt auf lindernde Weise. Erst, wenn die Kopfschmerzen wirklich unerträglich werden, sollten auch Ibuprofen oder Paracetamol angewandt werden.

Insbesondere bei Kindern und älteren Menschen ist bei der Einnahme von Kopfschmerztabletten auf die richtige Dosierung zu achten. Auch wenn die Kopfschmerzen nach der Medikamenteneinnahme gemäβ angegebener Dosierung nicht aufhören, sollte die empfohlene Menge nicht überschritten werden.

Werden bei Betroffenen, die bereits unter anderen Erkrankungen leiden und dagegen Medikamente nehmen, Schmerzmittel eingesetzt, ist immer auf Wechselwirkungen der Inhaltsstoffe zu achten. Bei Unsicherheit sollte vor der Einnahme von Medikamenten ein Arzt konsultiert werden.[3]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe