Grippe: Häufige Fragen

Grippe Symptome lindern

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Wer unter einer Grippe leidet, hat in der Regel mit ein paar klassischen Symptomen zu kämpfen. Dazu gehören Schnupfen (Rhinitis), Husten (Tussis), Heiserkeit (Dysphonie), Halsschmerzen und weitere Beschwerden. Wollen Betroffene ihre Grippe-Symptome lindern, ist dies oft ohne die Gabe von Medikamenten möglich.

Welche Symptome auftreten, wie sie gelindert werden können und was in diesem Zusammenhang unbedingt zu beachten ist, zeigt der folgende Text.

Fakten zum Thema

Bei einer Grippe treten klassischerweise folgende Symptome auf:

  • Schnupfen (Rhinitis)
  • Husten (Tussis)
  • Heiserkeit (Dysphonie)
  • Halsschmerzen
  • Fieber (Pyrexie)
  • Kopfschmerzen (Cephalgie)
  • Gliederschmerzen
  • eventuell Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Abgeschlagenheit

Es gibt eine Reihe von Kombinationspräparaten gegen Grippe, die gegen alle Symptome wirken sollen. Sie bergen aber die Gefahr, einzelne Wirkstoffe überzudosieren (etwa Paracetamol). Eine Grippe sollte aus diesem Grund besser symptomatisch behandelt werden.[1]

Behandlungsmethoden

Gegen die Symptome einer Grippe sollte jeweils einzeln vorgegangen werden. Gegen Husten und Halsschmerzen helfen Kräutertees, Hustensirup und Halsbonbons. Kräutertees sollten am besten frisch zubereitet und heiß getrunken werden. Bei Kindern sollte man die Tees etwas abkühlen lassen, bevor man sie ihnen anbietet. Am besten testen die Eltern hier selbst vor.

Gegen Schnupfen und eine verstopfte Nase helfen Dampfbäder mit Kamillenblüten, Inhalationen mit Kochsalz oder auch Nasensprays. Diese Mittel wirken abschwellend auf die Blutgefäße und somit auch auf die Schleimhäute. Bei Nasensprays sollte darauf geachtet werden, dass diese auf Meersalzbasis beruhen. Auch Rotlicht kann bei einer verstopften Nase helfen. Bei der Anwendung ist aber zu beachten, dass es nicht länger als 10 bis 20 Minuten und immer in einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern eingesetzt werden sollte.

Gegen Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit helfen Ruhe und ausreichender Schlaf. Der Schlaf sollte möglichst ungestört sein, da er vom Körper zur Regeneration während einer Erkrankung dringend benötigt wird.

Fieber kann mit kühlenden Umschlägen oder auch mit Hilfe von Wadenwickeln gesenkt werden.[2]

Tipps

Halten bei Grippe die Symptome länger als zehn Tage am Stück an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, wenn Fieber über 40 Grad steigt (bei Kindern über 38,5 Grad), wenn Atemnot auftritt oder wenn Kinder nichts mehr essen und trinken.[3]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe