Erkältung: Häufige Fragen

Starke Erkältung – was hilft schnell?

© PantherMedia / Birgit Reitz-Hofmann

Eine Erkältung wird meist durch eine virale Infektion der oberen Atemwege ausgelöst und verursacht somit die typischen Erkältungssymptome Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit. Der Verlauf einer Erkältung ist abhängig von den körpereigenen Abwehrkräften (Immunsystem) der erkrankten Person. Bei Personen mit eher schwachen körpereigenen Abwehrkräften kann es zu einer bakteriellen Sekundärinfektion kommen, weshalb Erkältungen oft über einen längeren Zeitraum andauern.

Um eine lang anhaltende Erkältung zu verhindern, sollten immer schnellstmöglich bei den ersten Anzeichen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, auf die im Folgenden eingegangen wird. [1]

Behandlung bei einer starken Erkältung

Zunächst ist es wichtig, eine Erkältung ganz klar von einer Grippe (Influenza) zu differenzieren. [1]

Zu den üblichen Erkältungssymptomen (Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen) können Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit hinzukommen. Eine Erkältung mit diesen Symptomen lässt sich schwer von einer Grippe abgrenzen. Die genannten Symptome treten bei einer Grippe sehr plötzlich auf, während sie bei einer Erkältung meist nach und nach hinzukommen. Auch Kopf- und Gliederschmerzen sind bei der Grippe stärker ausgeprägt und es kann hohes Fieber (38,5-40 Grad) bestehen. [1]

Allgemeine Maßnahmen

Ohne Behandlung schwachen Erkältungssymptome in der Regel zwischen 3 und 7 Tagen wieder von selbst ab, bis nach 14 Tagen eine vollständige Genesung erreicht wird. Diese Zeiträume sind jedoch individuell abhängig von der Krankheitsausprägung und dem Immunsystem der betroffenen Person. Dennoch kann die Genesung mit allgemeinen Maßnahmen, entsprechenden Hausmitteln oder Medikamenten beschleunigt werden. [1]

Zu den allgemeinen Maßnahmen zählen z. B. bei:

Heiserkeit:

  • kalten Waschlappen auf den Kehlkopf platzieren
  • Eis lutschen
  • Stimme schonen
  • Tuch oder Schal um den Hals tragen [1]

Halsschmerzen:

  • So leise wie möglich sprechen, um die Stimme zu schonen [1]
  • Kalter Halswickel: ein Leinentuch mit kaltem Wasser befeuchten und um den Hals legen, welches mit einem trockenen Schal fixiert wird [2]
  • Mit Salbei- und Kamillenblütentee gurgeln; dazu wird 1 Teelöffel Salbei und 1 Teelöffel Kamillenblüten in ein großes Gefäß gegeben und mit 0,5 Liter Wasser übergossen. Die Gurgellösung sollte 20 Minuten ziehen, bis sie abgeseiht und zum Gurgeln verwendet werden kann [2]

Husten:

  • Viel trinken, ca. 2 Liter pro Tag, nur für gesunde Erwachsene empfohlen. Personen mit Herz- oder Lungenerkrankungen sollten die Flüssigkeitszufuhr unbedingt mit dem Arzt absprechen.
  • Kurzzeitig: Luft im Wohnraum oder Büro anfeuchten (nasse Handtücher auf Heizungen legen) [1]

Fieber:

  • Die erkrankte Person sollte nie frieren, deshalb sind warme Kleidung und Zudecken empfohlen. [1]
  • Gemüse- und Hühnerbrühe trinken, viel Vitamin C zu sich nehmen (Orangen, Zitrone, Grapefruit)[32]
  • Viel Flüssigkeit trinken, da dem Körper durch vermehrtes Schwitzen Wasser entzogen wird [2]
  • Bettruhe

Hausmittel/Anwendungen

Auch gängige Hausmittel helfen gegen diverse Erkältungssymptome.

Inhalieren

Besonders geeignet bei Schnupfen und Husten.

Warmes Wasser in eine Schüssel geben, je nach Belieben ätherische Öle (Eukalyptus, Pfefferminze), Salbei, Thymian oder Salze darin lösen. Es sollte ein trockenes Handtuch über den Kopf gelegt werden, um die Lücke zwischen Schüssel und Kopf zu schließen. Den Wasserdampf tief durch die Nase einatmen.

Schnupfen: Der warme Dampf zwischen 42 und 47 Grad Celsius löst das Nasensekret und wirkt angeschwollenen Nasenschleimhäuten entgegen.

Das Inhalieren mit ätherischen Ölen befeuchtet die Atemwege und lindert damit den Hustenreiz.

Das Inhalieren kann Allergien gegen ätherische Öle auslösen. Vor allem Personen mit empfindlichen Atemwegen (z. B. Asthmatiker) und kleine Kinder sollten nicht mit Minze (sehr mentholhaltig), anderen mentholhaltigen Substanzen oder intensiven ätherischen Ölen inhalieren, da dies zu einer Atemnot führen könnte. Zusätzlich ist das Inhalieren für Säuglinge und sehr kleine Kinder auf Grund der Verbrühungsgefahr verboten, kann jedoch evtl. in einem Vollbad erfolgen. [1]

Wadenwickel

Sind bei Fieber geeignet, aber nur wenn die erkrankte Person warme Hände und Füße hat, nicht fröstelt und es keine Kreislaufprobleme bestehen. Würden in diesen Fällen Wadenwickel angewendet werden, könnte es zu ungewollten Reaktionen kommen.

Ein Baumwoll- oder Leintuch mit lauwarmen Wasser anfeuchten und anschließend auswringen. Das befeuchtete Tuch wird anschließend für 15 bis 20 Minuten um die Waden größerer Kinder und erwachsenen Patienten gewickelt. Bei Senioren und kleinen Kindern sollten die Wadenwickel nach maximal 10 Minuten wieder entfernt werden.

Die Unterschenkel werden gekühlt, da das Wasser in den Wickeln kälter ist als die Körpertemperatur. So verliert der Körper an Wärme, was das Ziel bei Fieber ist.
[1][3]

Medikamente

Bei einer Erkältung empfiehlt sich, die Symptome separat zu behandeln und keine kombinierten Erkältungsmittel einzunehmen. Bei Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase) reicht ein abschwellendes Nasenspray aus, um wieder eine freie Nasenatmung zu gewähren. Um den Husten zu lindern, gibt es Hustensäfte oder Hustenpastillen. Halsschmerzen können durch einen betäubenden Wirkstoff in Halstabletten behandelt werden oder auch mit pflanzlichen Lutschtabletten gelindert werden. Auch Fieber kann mit Tabletten oder Fieberzäpfchen gesenkt werden. [1]
Auf die genauen Wirkstoffe der Medikamente wird im Folgenden eingegangen:

Besonders geeignete Wirkstoffe bei Schnupfen

Wirkstoff: Xylometazolin

  • Xylometazolin ist in einigen Nasensprays enthalten. Empfohlen werden 1-3 Anwendungen (Sprühhübe) pro Nasenloch pro Tag, nicht länger als 7 Tage anwenden
  • Xylometazolin bindet an die alpha-Adrenorezeptoren auf den Zellen in den Blutgefäßen der Nase und führt damit zur Verengung der Gefäße und Abschwellung der Nasenschleimhäute.
  • Nebenwirkungen können sein: trockene Nase, Übelkeit, Kopfschmerzen, bei längerer Anwendung können die Nasenschleimhäute anschwellen, brennender Nasenraum
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln werden bei normaler Dosierung nicht beschrieben; bei einer Überdosierung kann Xylometazolin mit blutdruckeinstellenden Medikamenten, Antidepressiva (z. B. Monoaminooxidase (MAO)- Hemmer), Symphatomimetika (erhöhen u. a. den Blutdruck und die Herzfrequenz) wechselwirken
  • 3 Medikamente mit diesem Wirkstoff: NASENSPRAY ratiopharm Erwachsene kons.frei, NASIC Nasenspray, NASENSPRAY ratiopharm Kinder kons.frei [4][5]

Wirkstoff: Salzwasser

  • Salzwasser wird häufig als Wirkstoff in Nasensprays eingesetzt. Keine Angaben zur Dosierung, da es für den Dauergebrauch geeignet ist; ein Sprühhub pro Nasenloch entspricht einer Anwendung
  • Salzwasser befeuchtet die Nasenschleimhäute, dadurch können sich Bakterien und Viren nicht so leicht anheften
  • Nebenwirkungen: Nasenbluten, Kribbeln und Brennen in der Nase, Kopfschmerzen
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht erwähnt
  • 3 Medikamente mit diesem Wirkstoff: Emser Nasenspray, Bepanthen Meerwasser-Nasenspray, tetesept Meerwasser-Nasenspray [6,7,8]
  • Besonders geeignete Wirkstoffe bei Halsschmerzen

Wirkstoff: Benzocain

  • Maximal 1 Tablette alle 2 Stunden, es dürfen nicht mehr als 6 Tabletten pro Tag eingenommen werden. Die Tabletten sollten langsam im Mund gelutscht werden, bis sie vollständig zergangen sind
  • • Benzocain ist ein Lokalanästhetikum, welches eine betäubende Wirkung auf Nervenzellen im Mund- und Rachenraum hat und somit der Halsschmerz gelindert wird
  • Nebenwirkungen: Überempfindlichkeitsreaktionen, Veränderungen des roten Blutfarbstoffes, was zu Sauerstoffmangel führen kann, Hautreaktionen
  • Wechselwirkungen mit Sulfonamiden (Antibiotikum) und Thiazid-haltige Diuretika (Entwässerungsmittel) möglich
  • 3 Medikamente mit diesem Wirkstoff: Anaesthesin Pastillen, neo-angin Benzocain dolo, Dorithricin Halstabletten Lutschtabletten [9][10][11] [12][13]

Wirkstoff: Menthol

  • Kann je nach Belieben verzehrt werden, jedoch kann es in größeren Mengen aufgrund des Inhaltsstoffes Xylit abführend wirken; Halsbonbon bis zur vollständigen Auflösung im Mund zergehen lassen
  • Halsbonbons generell regen die Speichelproduktion an, wodurch die Schleimhäute im Mund- und Rachenraum vor dem Austrocknen geschützt werden. Das Menthol dabei verleiht einen frischen Atem und befreit die Atemwege.
  • Nebenwirkungen: Menthol-haltige Halsbonbons beinhalten meistens den Zuckeraustauschstoff Xylit, welcher in großen Mengen abführend sein kann
  • Wechselwirkungen sind nicht bekannt
  • 3 Halstabletten mit diesem Wirkstoff: WICK Blau, Ipalat Halspastillen, Pectoral Euka Menthol Karamellen [14] [15] [16] [17] [18][33]

Besonders geeignete Wirkstoffe bei Husten:

Wirkstoff: n-Acetylscystein (ACC)

  • Anwendung und Dosierung beziehen sich auf die Medikamentenmatrix (Pulver, Brausetabletten oder Säfte), s. Packungsbeilage
  • n-Acetylscystein wirkt schleimlösend. Durch seine chemischen Eigenschaften „spaltet“ es den Schleim, wodurch dieser nicht mehr so zähflüssig ist und abfließen kann. Zudem ist n-Acetylcystein eine Antioxidans, denn Acetylcystein entsteht aus der körpereigenen Aminosäure Cystein; Cystein ist Bestandteil des wichtigsten Antioxidans im Körper, dem Glutathion. Antioxidantien fangen freie, für den Körper schädliche Verbindungen und machen sie harmlos. Eine starke Erkältung ist oft begleitet von entzündeten Atemwegen bis hin zu einer Entzündung der Bronchien (Bronchitis). Glutathion als Antioxidans wirkt antientzündlich, weshalb es bei Husten/Bronchitis zur Linderung der Entzündung eingesetzt wird.
  • Nebenwirkungen: Hautausschlag, Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen, Mundgeruch, Fieber, Sodbrennen.
  • Wechselwirkungen sind mit folgenden Medikamenten bekannt: wird ein Antibiotikum (Makrolide, Ampicillin, Tetracyclin, Aminoglykoside, Amphotericin B, Cephalosporine) eingenommen, so sollte mit der Einnahme von Acetylcystein mindestens 2 Stunden gewartet werden. Außerdem kann n-Acetylcystein die Wirkung von Glyceroltrinitrat (wirkt Gefäß-erweiternd und wird bei der akuten Herzenge=Angina Pectoris eingesetzt) verstärken.
  • 3 Medikamente mit diesem Wirkstoff: ACC hexal akut Hustenlöser, NAC Sandoz Hustenlöser 600mg Brausetabletten, MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER [19][20][21]

Wirkstoff: Ambroxol

  • Die Anwendung und Dosierung von Ambroxol-haltigen Medikamenten hängt von der Medikamentenmatrix ab: Lutschpastillen, Kapseln, Lutschtabletten als Inhalationslösung, Saft oder Sirup; s. Packungsbeilage.
  • Ambroxol stimuliert die Bildung eines Proteins (Surfactant) in den Lungenzellen. Dieses Protein wird zur Zelloberfläche transportiert, wodurch sich der Schleim nicht mehr anheften kann und leichter abgehustet werden kann. Außerdem wirkt Ambroxol auch schmerzbetäubend, entzündungshemmend und antioxidativ. Antioxidantien inaktivieren gefährliche Moleküle im Körper, die schädlich für die Erbinformation, Proteine und Fette sein können.
  • Nebenwirkungen: Übelkeit, Atembeschwerden, Hautreaktionen, Verdauungsbeschwerden, leicht gereizter Rachenraum, trockener Mund und Geschmacksstörungen.
  • Wechselwirkungen wurden beschrieben mit: hustenreizlindernden Arzneimitteln (Codein, Destromehorphan), Antibiotika (Amoxicillin, Cefuroxim, Erythromycin).
  • 3 Medikamente, die Ambroxol enthalten: Ambroxol-ratiopharm Hustensaft, Mucosolvan Hustensaft, AbZ Pharma GmbH Ambroxol Abz Hustensaft [22][23][24]

Besonders geeignete Wirkstoffe bei Fieber, aber auch gleichzeitig bei Gelenk- und Kopfschmerzen

Wirkstoff: Paracetamol

  • Auch Paracetamol ist in unterschiedlichen Formen erhältlich: Tabletten, Zäpfchen, Brausetabletten und kombinierten Erkältungsmitteln. Paracetamol-Tabletten werden mit ausreichend Wasser geschluckt. Die Höchstdosis für Erwachsene beträgt 8 Tabletten (eine Tablette enthält 500 mg à höchstens 4 Gramm pro Tag), für Kinder ist die Dosis vom Alter und Körpergewicht abhängig (10-15 mg Paracetamol pro kg Körpergewicht, aber maximal täglich 50 mg pro kg Körpergewicht).
  • Die Wirkungsweise von Paracetamol ist bis heute nicht vollständig geklärt. Die schmerzlindernden Effekte werden erzielt, da Paracetamol ein Enzym (die Cyclooxygenase)hemmt, welches schmerz- und fieberfördernde Botenstoffe herstellt.
    Nebenwirkungen: Übelkeit, Atemnot, Anstieg der Leberwerte, Hautausschlag, Verkrampfung der Atemwege; eine Überdosierung schädigt die Leber und kann lebensgefährlich werden.
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten, die die Magenentleerung beeinflussen, Medikamenten, die in der Leber abgebaut werden oder dort verstoffwechselt werden (Chloramphenicol=Antibiotikum), Blutwerte bei einer Laboruntersuchung könnten beeinflusst sein.
  • 3 Medikamente mit diesem Wirkstoff: HEXAL AG Paracetamol 500 mg, Paracetamol-Ct 500 mg Supposition, Thomapyrin Classic Schmerztabletten [25][26][27]

Wirkstoff: Ibuprofen

  • Auch Ibuprofen kann in Form von Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Säften, Granulat oder Salben eingenommen werden. Die Dosierung von Tabletten: 1 (400 mg) oder 2 Tabletten (800 mg) als Einzeldosis, die tägliche Dosis kann auf maximal 6 Tabletten (2.400 mg) gesteigert werden. Trotzdem muss die Dosierung immer an das Alter und Körpergewicht angepasst werden. Generell gilt auch, dass Dosen zwischen 200 mg und 800 mg bei Erwachsenen fiebersenkend und schmerzstillend wirken. Höhere Dosen von bis zu 2.400 mg wirken eher entzündungshemmend.
  • Ibuprofen hemmt das Enzym Cyclooxygenase, wodurch die fieber-, schmerz- und entzündungsfördernden Botenstoffe nicht mehr produziert werden.
  • Nebenwirkungen: Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Sodbrennen, Kopfschmerzen, Völlegefühl, Magen-Darm-Geschwüre, Veränderungen des Blutbildes, Magenschleimhautentzündung, Magenschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenerkrankungen.
  • Wechselwirkungen mit folgenden Medikamenten: Digoxin (zur Stärkung des Herzens), Phenytoin (gegen Krampfanfälle), Lithium (bei Depression), Diuretika (zur Entwässerung), Antihypertensiva (blutdrucksenkende Mittel), schwächt die Wirkung von ACE-Hemmern (gegen Herzschwäche und Bluthochdruck), Schmerzmittel (Antiphlogistika), Glukokortikoiden (Entzündungshemmer z. B. bei Asthma oder allergischem Schnupfen eingesetzt), Acetylsalicylsäure (Aspirin), bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI), Methotrexat (gegen Rheuma und Krebs), Ciclosporin oder Tacrolismus (u. a. bei chronisch entzündlichen Erkrankungen (z.B. Morbus Chron) und zur Verhinderung von Transplantationsabstoßung eingesetzt), Probenecid oder Sulfinpyrazon (bei Gicht), Warfarin, Phenprocoumon und Heparin (alle 3 zur Blutgerinnung eingesetzt), Sulfonylharnstoffe (bei Diabetes), Zidovudin (HIV).
  • 3 Medikamente mit dem Wirkstoff Ibuprofen: Neuralgin Extra Ibu Lysinat Filmtabletten, Ibuprofen Heumann Schmerztabletten, Nurofen Ibuprofen [28][29][30][ 31]

Zu beachten

Erkältungen treten bei Erwachsenen im Durchschnitt ca. 2- bis 4-mal pro Jahr auf, bei Kindern können es sogar 8 bis 10 Erkältungen pro Jahr sein. Kinder sind häufiger betroffen, da erstens im Kindergarten und in den Schulen die Ansteckungsgefahr höher ist und zweitens Kinder ein noch nicht vollständig ausgeprägtes Immunsystem haben, welches eine Erkältung schnell abwehren könnte. [1]

Bei Personen mit starkem Immunsystem bessern sich die Erkältungssymptome in der Regel nach 3 bis 7 Tagen, bis sie nach 2 Wochen normalerweise komplett abgeklungen sind. [1] Bei Personen mit einem schwächeren Immunsystem (Kinder, Schwangere, Stillende, ältere Personen, Personen mit bestehenden Grunderkrankungen, z. B. Diabetes, Asthma) können Erkältungssymptome auch länger andauern.
Generell muss nicht bei jeder Erkältung ein Arzt aufgesucht werden. Treten dennoch Symptome wie Atemnot, hohes Fieber, starke Hals- und Ohrenschmerzen, starke Kopf- und Gliederschmerzen und starke Müdigkeit auf, so sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bleiben die Symptome jedoch unverändert und länger als 7 Tage bestehen, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. [1]

Es gibt einige Maßnahmen, mit denen Erkältungen gut vorgebeugt werden können. Da Erkältungsviren oft durch Schmierinfektion (durch Husten, Niesen) übertragen werden, hilft häufiges Händewaschen.  Die meisten Erkältungen treten im Herbst und Winter auf, deshalb empfehlen sich warme Kleidung und warme Schuhe. Auch Wechselduschen und Saunagänge stärken das Immunsystem. Eine weitere Maßnahme, um das Immunsystem zu stärken, ist eine vitaminreiche Ernährung mit ausreichenden Mengen an Obst und Gemüse . [1]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung