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Grippe: Wie lange ansteckend? Medizinische Fakten & Infos

© PantherMedia / Andres Rodriguez

Die echte Grippe (Influenza, Virusgrippe) wird durch die Influenzaviren Typ A, B oder C ausgelöst und ist hoch ansteckend. Die Ansteckungsdauer beträgt im Normalfall 10-15 Tage, bei Risikogruppen wie Kindern oder älteren Menschen kann sich die Dauer der Ansteckung aber auch verlängern.

Wie lange eine Grippe genau ansteckend ist, bei welchen Personen die Ansteckungsgefahr am größten ist und wie die Grippe überhaupt übertragen wird, soll im Folgenden geklärt werden.

Ansteckungsdauer

Bei einem typischen Influenzaverlauf ist die betroffene Person meist schon vor Ausbruch der ersten Symptome und bis zu 3 – 5 Tage nach Abklingen der letzten Symptome ansteckend. [1] Zu den häufigsten Symptomen bei einer Virusgrippe zählen hohes Fieber (Pyrexie), Hals- und Kopfschmerzen (Pharyngitis und Cephalgie) und Gliederschmerzen (Extremitätenschmerz).[2]

Kinder sind meist länger ansteckend als Erwachsene, weil die Entwicklung ihres Immunsystems noch nicht abgeschlossen ist. Auch chronisch Kranke und ältere Betroffene müssen von einer längeren Ansteckungsdauer ausgehen. Bei Personen, die an einem Immundefekt leiden, kann es noch Wochen nach der Erkrankung zur Ausscheidung von infektiösen Viruspartikeln kommen.[3]

Wissenswertes: Übertragung

Der Grippevirus kann mittels Tröpfchen-, Kontakt- oder Schmierinfektion übertragen werden. Bei ersterer gelangen die Viruspartikel beim Sprechen, Niesen oder Husten in die Luft und können dort auf gesunde Menschen übertragen werden. Der zweite Infektionsweg beschreibt den direkten Kontakt zwischen zwei Menschen (Händeschütteln, Umarmen). Auch auf Gegenständen halten sich die kleinen Viruspartikel, so dass über die sogenannte Schmierinfektion zum Beispiel auch gemeinsam mit einem Betroffenen genutzte Türklinken als Überträger fungieren können.


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe