Grippe: Symptome

Gliederschmerzen bei Grippe

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Gliederschmerzen sind charakteristische Begleiterscheinungen einer echten Grippe (Influenza) und werden durch körpereigene Botenstoffe verursacht, welche sowohl zu Schmerzen der Knochen und Gelenke, als auch der Muskeln führen können.[1] Auf die medizinische Faktenlage, den biologischen Zusammenhang und die möglichen Risiken, die mit Gliederschmerzen bei einer Grippe verbunden sind, wird im Folgenden näher eingegangen.

Medizinische Fakten



Glieder-, Muskel- und Gelenkschmerzen gehören zu den als klassisch beschriebenen Symptomen einer Virusgrippe.[2] Sie äußern sich während einer Grippe individuell und sind quantitativ und qualitativ unterschiedlich stark ausgeprägt. Meistens entsteht die Schmerzsymptomatik im Spätverlauf oder sogar erst nach der eigentlichen Grippe und kann mitunter wochenlang andauern.[3]

Wirkungsweise (Biologischer Zusammenhang)



Im Rahmen einer echten Grippe (Influenza) kommt es zu einer starken Virusvermehrung auf den Schleimhäuten des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Hierdurch wird die Immunabwehr in Gang gesetzt, welche das Ziel verfolgt, die Grippeviren effektiv und schnell aus dem Körper zu entfernen.

Zu diesem Zwecke kommt es zu einer gesteigerten Ausschüttung bestimmter Botenstoffe, welche sowohl als Aktivatoren des Immunsystems fungieren, als auch die Schmerzverstärkung vermitteln. Besonders hervorzuheben sind an dieser Stelle die Prostaglandine.[4] Sie Koordinieren die Immunantwort und sensibilisieren die freien Nervenendigungen dahingehend, dass Schmerzreize schneller und ausgeprägter als solche wahrgenommen werden.[6]

Zu beachten

Bei Grippesymptomen sollte in der Regel eine ärztliche Konsultation erfolgen. Sollten die Schmerzen auch nach Wochen nicht abklingen oder mit diffusen weiteren Symptomen einhergehen, ist ebenfalls eine hausärztliche Vorstellung zum Ausschluss anderer Krankheiten angezeigt.


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Grippe