Erkältung: Im Alltag

Erkältung (im Sommer)

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Eine Erkältung im Sommer klingt paradox, doch es ist keine Seltenheit, dass auch in der warmen Jahreszeit Infektionen mit Viren vorkommen. Im Volksmund wird dann von einer „Sommergrippe“ gesprochen. Medizinisch korrekt ist diese Bezeichnung allerdings nicht, die „echte Grippe“, sogenannte Influenza, kommt meistens in den kalten Jahreszeiten auf und ist in ihrem Verlauf viel heftiger mit hohem Fieber (38-39 °C) und plötzlichem Eintreten. Ein grippaler Infekt (Erkältung) kann hingegen im Winter und Sommer auftreten und beginnt – im Gegensatz zur Influenza- langsam mit einzelnen Symptomen, wie beispielsweise Halsschmerzen. Eine Erkältung ist in ihrer Ausprägung milder, meistens ohne Fieber und klingt innerhalb von ein bis maximal zwei Wochen von selbst ab. Typische Symptome eines grippalen Infekts sind: Schnupfen (Rhinitis), Halsschmerzen (Pharyngitis), Husten (Tussis), Heiserkeit, Kopf- und Gliederschmerzen [1]. Diese Symptome müssen nicht alle auftreten, jedoch kommen sie oftmals in Kombination vor. Nachfolgend wird auf die Ursachen und Behandlung einer Sommererkältung eingegangen.


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung