Erkältung: Im Alltag

Erkältung vortäuschen

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Niemand ist gerne krank – dennoch kann eine leichte Erkältung (grippaler Infekt, österreichisch Verkühlung) manchmal einige Vorteile mit sich bringen. Ob bezogen auf die Schule, lästige Termine oder unliebsame Verabredungen – eine Erkältung vortäuschen kann hilfreich sein, um zu bestimmten Zeiten derartigen Verpflichtungen zu entgehen.

Wie eine Erkältung am besten vorgetäuscht wird, welche Tricks es dabei gibt und was beachtet werden sollte, soll im Folgenden beschrieben werden.

Fakten zum Thema

Eine Erkältung vorzutäuschen, ist gar nicht so schwer. In Gegenwart anderer Menschen sollten zunächst ein paar Verhaltensregeln eingehalten werden, um den Verdacht auf eine Erkältung aufzubauen. Dazu gehören:

  • Durch den Mund atmen
  • Immer wieder beiläufig husten oder sich räuspern
  • Sich warm anziehen
  • Abstand zu gesunden halten

Wird durch den Mund geatmet, erzeugt dies einen nasalen Stimmklang, der sich fremd anhört. Die Stimme hört sich rauchig oder belegt an und erinnert an einen Menschen, mit einer Erkältung zu kämpfen hat. Durch das warme Anziehen wird signalisiert, dass einem kalt ist: Wer krank ist, friert häufig und schnell. Hilfreich ist es auch, ab und an mal eine Bemerkung fallen zu lassen, „wie kalt einem ist“ oder dass man sich „nicht so fit fühlt“. Indem Abstand zu anderen Menschen eingehalten wird, kann signalisiert werden, dass der Betroffene andere nicht anstecken möchte.[1]

Symptome erzeugen

Um eine Erkältung möglichst echt vorzutäuschen, sollten auch Symptome wie Schnupfen (Rhinitis) oder Niesen nicht fehlen. Eine laufende Nase kann erzeugt werden, indem etwas Pfeffer auf die Kleidung oder auf ein Taschentuch gegeben und von Zeit zu Zeit daran geschnuppert wird. Durch den Pfeffer werden die Nasenschleimhäute gereizt und die Nase läuft. Ein Niesen kann durch etwas mehr Pfeffer erzeugt werden, der sehr tief eingeatmet wird.

Auch tränende Augen gehören zu einer Erkältung. Sie können erzeugt werden, indem ganz wenig Zahnpasta unter den unteren Augenrand gestrichen wird. Die Zahnpasta sollte so dünn aufgetragen werden, dass sie keine weißen Spuren hinterlässt.[2]

Risiken

Soll ein künstliches Tränen der Augen erzeugt werden, muss darauf geachtet werden, dass die Zahnpasta nicht in die Augen gerät. Zahnpasta enthält einige Stoffe, die die empfindlichen Schleimhäute der Augen stark reizen können. Gerät doch einmal etwas Zahnpasta ins Auge, sollte sie mit klarem Wasser sofort ausgespült werden. Bei anhaltenden Beschwerden mit Tränen oder Schmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Eine Erkältung sollte außerdem nicht allzu häufig vorgetäuscht werden. Entsteht einmal ein Misstrauen gegenüber Personen, die auffallend häufig erkältet sind, kann mit einem bisschen gesunden Menschenverstand schnell herausgefunden werden, ob eine Erkältung vorgetäuscht wird oder echt ist. Wer einmal beim Vortäuschen erwischt wird, dem wird in Zukunft, auch wenn eine echte Erkältung vorliegt, mit Misstrauen begegnet werden.[3]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung