Erkältung: Symptome

Nackenschmerzen bei Erkältung

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Erkältungen (österreichisch: Verkühlung) sind die häufigsten viralen Infektionen des Menschen. In Verbindung mit einem solchen grippalen Infekt können Begleiterscheinungen auftreten, die eher selten zu beobachten sind und trotzdem mit einer Erkältung in Verbindung stehen können. Beispiele hierfür sind Nackenschmerzen- und Steifigkeit.[1][2]

Die medizinischen Grundlagen dieses Symptoms, die Wirkungsweise und die damit verbundenen Risiken sollen im Folgenden beleuchtet werden.

Medizinische Fakten

Unter Nackenschmerzen leidet jeder zweite Erwachsene mindestens einmal im Leben. Diese äußern sich im Rahmen eines grippalen Infektes durch Schmerzen, welche sich beim Drehen des Kopfes verstärken. Der Nacken fühlt sich meist druckempfindlich und hart an.

Nackenschmerzen sind allerdings ein sehr unspezifisches (nicht charakteristisches) Symptom für eine Erkältung. Treten sie dennoch auf, sind sie fast immer harmlos und verschwinden mit dem Infekt innerhalb weniger Tage von selbst. [3]

Wirkungsweise (Biologischer Zusammenhang)

Bei einer Erkältung breiten sich die virale Infektion und die Entzündungsprozess ein die oberen und zum Teil auch bis in die unteren Atemwege aus. Gerade im Bereich der Halswirbelsäule kann durch die enge topographische (räumliche) Beziehung auf Rückenmarksebene eine Überreizung der Nerven stattfinden. Dadurch können Spannungszuständen in der Nackenmuskulatur entstehen. Manchmal können kleine Knötchen und Verhärtungen im Nacken sogar ertastet werden, was für die Betroffenen schmerzhaft ist.[4]

Risiken

Tritt nach einer Woche keine Besserung auf oder kommen weitere Symptome wieFieber, Lichtempfindlichkeit und Halluzinationen hinzu, sollte der Betroffene unbedingt ins Krankenhaus gehen: Es könnte sich um eine gefährliche Meningitis handeln, die eine sofortigen Therapie bedarf.[5]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung