Erkältung: Symptome

Erkältung (ohne Schnupfen)

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In der Regel zählt Schnupfen (Rhinitis) zu den Leitsymptomen einer Erkältung (grippaler Infekt, österreichisch Verkühlung). Es gibt aber auch Fälle von Erkältung ohne Schnupfen.

Wie es zu einer Erkältung kommt, warum sie auch ohne Schnupfen auftreten kann und welche Empfehlungen dann gelten, soll im Folgenden erklärt werden.

Medizinische Fakten

Die Erkältung gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten in Deutschland. Pro Jahr erleidet wahrscheinlich jeder Deutsche mindestens eine Erkältung. Bei einer Erkältung kommt es in der Regel zu einer typischen Kombination von Symptomen. Dazu gehören unter anderem:

  • Schnupfen (Rhinitis)
  • Husten (Tussis)
  • Heiserkeit (Dysphonie)
  • Eventuell ein beeinträchtigtes Allgemeinbefinden oder Fieber (Pyrexie)

Eine Erkältung kann aber grundsätzlich auch ohne das Auftreten von Schnupfen ablaufen. Die Erkrankung kann dann durch andere Symptome wie Husten bemerkt werden. Sie kann aber auch vollkommen ohne Symptome (asymptomatisch) ablaufen. In solchen Fällen wird eine Erkältung von Betroffenen selbst nicht bemerkt. Die Viren können aber bei Tests zufällig entdeckt werden.[1]

Erklärungsansatz

Die Verursacher einer Erkältung sind Viren unterschiedlicher Familien, welche sich in den Schleimhäuten des oberen Atemtraktes vermehren und dort Entzündungen hervorrufen. Dabei können die Schleimhäute von Hals, Rachen und Nase betroffen sein, was dann zu Halsschmerzen, Husten und Schnupfen führt. Dabei müssen nicht immer alle Symptome vorhanden sein, um von einer Erkältung zu sprechen.

Warum es bei einigen Fällen von Erkältungen nicht zu Schnupfen kommt, ist noch nicht hinreichend geklärt. Einerseits könnte es sein, dass die Entwicklung von Schnupfen auf die Art der Krankheitserreger zurückzuführen ist. Andererseits könnte es sein, dass bestimmte individuelle Voraussetzungen die Entstehung von Schnupfen begünstigen oder eben nicht begünstigen. [2]

Tipps zur Behandlung

Eine Erkältung ohne Schnupfen kann ebenso behandelt werden wie eine „gewöhnliche“ Erkältung. Treten Halsschmerzen und Husten auf, so helfen Halswickel (die Wärme fördert die Durchblutung und unterstützt so den Heilungsprozess) oder warme Tees. Auch sie fördern die Durchblutung und beschleunigen damit die Heilung. Manche Tees haben zudem eine antivirale oder eine desinfizierende Wirkung. Auch Lutschpastillen oder Dampfbäder mit Kamille oder Meersalz unterstützen die Heilung. Eine medikamentöse Behandlung ist in der Regel nicht nötig.[3]


Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkältung